Mit dem Tool „Änderungen erkennen“ track_changes können Sie Veränderungen auf der Erdoberfläche im Zeitverlauf schnell erkennen und visualisieren.
Anstatt manuell nach Unterschieden zu suchen, vergleicht dieses Tool Geodaten aus zwei verschiedenen Jahren mithilfe eines KI-Modells. Es wird automatisch eine Heatmap generiert, in der Bereiche mit Veränderungen hervorgehoben werden, z. B. städtische Entwicklung oder Veränderungen in Umwelt und Landwirtschaft.
Anhand dieser Heatmap lassen sich interessante Bereiche identifizieren und mit historischen Bildern oder historischen Street View-Aufnahmen lässt sich nachvollziehen, welche Art von Änderung stattgefunden hat.

Funktionsweise
Das Tool zum Erkennen von Änderungen nutzt das AlphaEarth Foundations- Dataset für Satelliten-Embeddings, ein spezialisiertes globales KI-Modell, das eindeutige Muster in Geodaten erkennt. Im Gegensatz zu herkömmlichen historischen Bildern, bei denen Sie visuell zwischen den Datumsangaben wechseln müssen, um Unterschiede zu erkennen, übernimmt dieses neue Tool die Arbeit für Sie. Dabei wird KI verwendet, um mehrere Satelliten- und Geodatenstreams zusammenzuführen und Veränderungen zwischen zwei Jahren zu quantifizieren.
Mit diesem Tool werden Änderungen auf Pixelebene berechnet. Die resultierende Ebene visualisiert, wo sich zwischen den beiden Jahren etwas verändert hat, und zwar mit einer Auflösung von 10 Metern.
Änderungen im Vergleich zu historischen Bildern erkennen
Die Unterschiede zwischen den Tools „Änderung erkennen“ und „Historische Bilder“ zu kennen, ist entscheidend für eine erfolgreiche Analyse. Mit „detect change“ lässt sich die Veränderung im Jahresvergleich zwar auf Pixelebene erkennen, aber historische Bilder sind weiterhin ein wichtiges Tool, um die Art dieser Veränderung zu ermitteln. Wenn Sie beide zusammen verwenden, können Sie in einem einzigen Workflow von einer allgemeinen Erkennung zu einer detaillierten visuellen Überprüfung wechseln.
| Änderung erkennen | Historische Bilder | |
|---|---|---|
| Funktion zur Änderungserkennung | Automatisierte Änderungserkennung mit raumbezogenen Einbettungen | Manuelle visuelle Prüfung der Änderung |
| Bilder | Multimodale Einbettungen, einschließlich optischer, multispektraler, thermischer und Radarbilder | Optisches Komposit aus den besten verfügbaren visuellen Bildern |
| Räumliche Auflösung | Einheitliche globale Einbettungen mit einer Auflösung von 10 m | Zwischen 15 m (Satellit) und 0,15 m (hochauflösende Luftaufnahmen) |
| Zeitliche Häufigkeit | Nur jährliche Intervalle | Unregelmäßige Intervalle (Granularität kann monatlich sein) |
| Zeitbereich | 2017-2025 | Variiert je nach Standort, in der Regel vor 2017 und einige Bilder bis heute |
Benutzerdefinierte Ebenen für die Änderungserkennung erstellen
- Öffnen Sie ein vorhandenes Projekt oder erstellen Sie ein neues in Google Earth.
Klicken Sie auf
.
Historische Bilder anzeigen track_changes Änderungen erkennen oder Tools Änderungen erkennen. Dadurch wird das Dialogfeld des Tools geöffnet.
Zeichnen Sie ein Polygon um den gewünschten Bereich oder wählen Sie ein vorhandenes Polygon aus, um zu beginnen.
- Wählen Sie Punkte auf der Karte aus, um eine Region von Interesse zu zeichnen.
- Wenn Sie den zuletzt gesetzten Punkt entfernen möchten, klicken Sie oben rechts auf Rückgängig machen Rückgängig machen.
- Wenn Sie den interessierenden Bereich neu zeichnen möchten, klicken Sie auf Aktualisieren Neu beginnen.
Wählen Sie zwei Jahre für den Vergleich aus. Das Tool unterstützt Jahresintervalle zwischen 2017 und 2025.
Wählen Sie Ebene erstellen aus, um die Analyse zu starten. Sie können eine Ebene für ein Gebiet mit einer Fläche von bis zu 200 km2 (50.000 Acre) erstellen.
Nach Abschluss der Analyse wird dem Bereich Karteninhalte Ihres Projekts eine Datenschicht hinzugefügt. Diese Datenschicht ist eine Heatmap, die Bereiche zeigt, in denen zwischen den beiden Jahren Veränderungen festgestellt wurden.
- Wählen Sie die neue Datenschicht aus, um rechts einen Bereich mit Attributen zu öffnen. Informationen zum Verwalten und Formatieren von Datenlayern zur Änderungserkennung
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Ergebnisse bestätigen
Da das KI‑Modell hinter dem Tool „Änderungen erkennen“ viele Arten von Satelliten- und Geodatenquellen kombiniert, werden möglicherweise Bereiche mit Änderungen hervorgehoben, die für Ihren Workflow nicht relevant oder auf Bildern nicht sichtbar sind (z. B. Änderungen der Bodenfeuchtigkeit, Überschwemmungen oder Änderungen der Biomasse). Wir empfehlen, die visuellen Tools von Google Earth zu verwenden, um Ergebnisse zu überprüfen:
- Historische Bilder:Wechseln Sie zu historischen Bildern, um hochauflösende Momentaufnahmen der beiden Vergleichsjahre zu sehen und zu bestätigen, dass die Art der Änderung relevant ist.
- Historische Street View-Bilder:Mit Street View können Sie sich die Situation vor Ort ansehen, um die Art der Änderung zu bestätigen, z. B. ob es sich bei einer erkannten Änderung um ein neues Lager oder einen gerodeten Wald handelt.