Aktualisieren Sie die Integration der Google Business Profile API, bevor wichtige Endpunkte deaktiviert werden. Im Zeitplan für die Einstellung finden Sie weitere Informationen und eine Anleitung, wie Sie Unterbrechungen ab April 2022 vermeiden können.

Business Profile APIs – Richtlinien

Mit unseren Richtlinien möchten wir sicherstellen, dass die Business Profile APIs auf eine Weise genutzt werden, die Google Unternehmensprofil zuträglich ist. Außerdem soll damit für Transparenz und Einheitlichkeit für den Endkunden (den Geschäftsinhaber) gesorgt werden.

Wir können jederzeit und aus beliebigen Gründen überprüfen, ob Sie die Business Profile APIs gemäß den geltenden Nutzungsbedingungen verwenden. Außerdem haben wir das Recht, jederzeit Änderungen an unseren Richtlinien vorzunehmen. Daher sollten Sie regelmäßig auf der vorliegenden Richtlinienseite für die Business Profile APIs nachsehen, ob es Aktualisierungen gibt. Es ist allein Ihre Aufgabe, sich über die hier veröffentlichten Richtlinien zu informieren und diese einzuhalten.

Allgemeine API-Richtlinien

Sie dürfen die Business Profile APIs nur verwenden, um Brancheneinträge, deren Inhaber Sie sind oder die Sie im Namen des Geschäftsinhabers verwalten, zu erstellen, zu verwalten und Berichte dazu zu erstellen, oder um Tools für Endkunden zu entwickeln, mit denen diese ihre Einträge entsprechend verwalten. Sie dürfen die Business Profile APIs ausschließlich für die in diesen Richtlinien beschriebenen Zwecke nutzen. Bei der Nutzung der Business Profile APIs sind alle Google Unternehmensprofil-Richtlinien einzuhalten.

Google hat die Möglichkeit, die ID Ihres API-Projekts zu deaktivieren, wenn Sie es 90 Tage lang nicht genutzt haben. Sie können in diesem Fall aber jederzeit wieder Zugriff auf die API beantragen.

Richtlinien für Drittanbieter

Dieser Abschnitt gilt für folgende Gruppen von Anbietern:

  • Agenturen und andere Drittanbieter, die Brancheneinträge im Namen von Endkunden verwalten und diesen Kunden Softwaretools zur Verfügung stellen
  • Softwareentwickler, die Brancheneinträge im Namen von Endkunden verwalten und Tools für Agenturen und Drittanbieter zur Verfügung stellen

Richtlinien

Agenturen und andere Drittanbieter, die Brancheneinträge im Namen von Endkunden verwalten, müssen die Google Unternehmensprofil-Richtlinien für Drittanbieter und die Richtlinien für die Präsentation von Unternehmen auf Google (Zusätzliche Richtlinien für Bevollmächtigte) einhalten.

Transparenz

Unabhängig davon, welches Tool Geschäftsinhaber nutzen, sollen sie nachvollziehen können, was Google Unternehmensprofil für sie leistet. Wenn Sie als Drittanbieter Profildaten für Endkunden verwalten und Berichte dazu erstellen, ist Transparenz diesen gegenüber oberstes Gebot. Außerdem müssen Sie die Endkunden über alle Änderungen informieren, die Sie oder das Tool an den Konten der Endkunden vorgenommen haben, etwa über neue Administratoren, die dem Konto hinzugefügt wurden. Die Endkunden müssen innerhalb von 48 Stunden über entsprechende Änderungen informiert werden. Diese Benachrichtigungen müssen gut von anderen Hinweisen zu unterscheiden sein, die in Google Unternehmensprofil automatisch für Änderungen auf Kontoebene angezeigt werden.

Rezensionen

Geschäftsinhaber können auf Rezensionen antworten, die zu ihrem Brancheneintrag auf Google verfasst wurden. Sie als Drittanbieter können nur dann im Namen des Endkunden auf Rezensionen antworten, wenn Sie zuvor von ihm dazu autorisiert wurden. Alle Antworten müssen den Richtlinien für verbotene und eingeschränkt zulässige Inhalte entsprechen.

Sicherheit

Geschäftsinhaber, deren Brancheneinträge von Drittanbietern verwaltet werden, müssen davon ausgehen können, dass ihre Konten sicher sind. Drittanbieter müssen die Integrität und Sicherheit der Anmeldedaten für die Konten ihrer Endkunden gewährleisten. Dazu sind entsprechende Best Practices zu befolgen. Geben Sie beispielsweise keine Nutzernamen und Passwörter für Konten weiter und verwenden Sie Unternehmenskonten. Drittanbieter sollten die Best Practices für die Erstellung von Unternehmenskonten befolgen, um das Risiko unbefugter Zugriffe auf Anmeldedaten von Endkundenkonten zu begrenzen.

Sie allein tragen gegenüber Google die Verantwortung dafür, wie Sie die Business Profile APIs nutzen. Sie müssen Google unverzüglich informieren, wenn Sie von der unbefugten Nutzung eines ansonsten von Ihnen oder Ihrem Endkunden verwendeten Passworts, Google-Kontos oder einer eindeutigen Kennung erfahren, die für die Nutzung der Google-Dienste erforderlich ist (z. B. API-Schlüssel, Client-ID oder Entwickler-ID).

Beendigung der Geschäftsbeziehung mit dem Endkunden

Der Endkunde muss die Nutzung Ihrer APIs schnell und einfach beenden können. Wenn ein Endkunde Ihnen mitteilt, dass er Ihre APIs nicht mehr zum Verwalten seiner Google Unternehmensprofil-Konten verwendet, müssen Sie ihm innerhalb von sieben Arbeitstagen die Möglichkeit geben, die Verknüpfung seiner Google Unternehmensprofil-Konten mit Ihren Diensten und Ihrem Entwicklerprojekt aufzuheben. Danach muss er allein wieder Kontrolle über seine Google Unternehmensprofil-Konten haben. Falls Sie berechtigt waren, das Konto des Endkunden zu verwalten oder anderweitig Änderungen daran vorzunehmen, müssen Sie diese Berechtigungen ebenfalls entsprechend aufgeben und entfernen.

Durchsetzung der Richtlinien

Die Einhaltung der Richtlinien für die Business Profile APIs wird streng durchgesetzt.

Richtlinienverstöße und Kündigung

Bei Verstößen gegen die Richtlinien kann Google Ihr Business Profile APIs-Projekt deaktivieren. Bei schwerwiegenden Verstößen ist dies auch ohne Vorwarnung möglich. Benachrichtigungen zu Richtlinienverstößen werden an die E-Mail-Adresse gesendet, die Ihrem Google Unternehmensprofil-Konto zugewiesen ist.

Demokonto

Sie müssen nach Aufforderung durch Google innerhalb von sieben Tagen ein Demokonto für Ihr API-Tool zur Verfügung stellen. Dabei muss es sich um eine Live-Version Ihres Tools oder eine Demo mit denselben Funktionen wie die Live-Version handeln, damit wir feststellen können, ob unsere Richtlinien eingehalten werden. Falls Sie kein Demokonto bereitstellen oder versuchen, uns ein falsches Konto für die Live-Version zur Verfügung zu stellen, stellt dies einen Verstoß gegen die Richtlinien dar.

Unzulässige Praktiken

Es gibt verschiedene Praktiken, die im Zusammenhang mit der Nutzung der Business Profile APIs unzulässig sind.

Zusätzliche Google Unternehmensprofil-Projekte

Wenn Sie die Business Profile APIs für End- oder andere Kunden bereitstellen, dürfen Sie nicht verlangen, dass diese ein eigenes Projekt beantragen, um die API nutzen zu können. Entsprechende Anträge werden abgelehnt.

Automatisierte Verwendung Ihres Google Unternehmensprofil-Projekts

Sie dürfen Agenturen, Endkunden oder anderen Dritten nicht erlauben, Ihr Google Unternehmensprofil-Projekt oder Ihre eigenen APIs so zu verwenden, dass sie kein eigenes Google Unternehmensprofil-Projekt beantragen müssen. Bei jeder automatischen oder programmatischen Nutzung von Google Unternehmensprofil durch Agenturen oder Endkunden muss ein eigenes Google Unternehmensprofil-Projekt verwendet werden. Sie dürfen keinen indirekten Zugriff auf Ihr Google Unternehmensprofil-Projekt gewähren. Endnutzer Ihrer Business Profile APIs müssen sich manuell anmelden, um sie zu verwenden. Die Endnutzer dürfen nicht automatisch darauf zugreifen können, um manuelle oder programmatische Änderungen an ihren Konten vorzunehmen.

Wenn Sie beispielsweise ein Tool anbieten, über das Software zur Verwaltung von Einträgen für Agenturen und Endkunden lizenziert wird, dürfen Sie keine eigene API entwickeln, mit der Ihre Kunden über automatische oder programmatische Skripts auf die Business Profile APIs zugreifen können.

Die Business Profile APIs dürfen nicht in missbräuchlicher Weise verwendet werden. Dies schließt u. a. Betrug, Missbrauch und andere unzulässige Aktivitäten ein. Beispielsweise darf Folgendes nicht ohne vorherige ausdrückliche Zustimmung des Nutzers automatisiert oder ausgelöst werden: Antworten auf Rezensionen, Fragen und Antworten, das Erstellen oder Bearbeiten von Einträgen oder andere Aktionen. Die Business Profile APIs dürfen nicht verwendet werden, um von Google vorgenommene Änderungen automatisch rückgängig zu machen.

Speichern von Inhalten

Über die Business Profile APIs zur Verfügung gestellte Inhalte („Inhalte“) dürfen über die Nutzung in Ihrem Google Unternehmensprofil-Projekt hinaus nur im begrenzten Umfang abgerufen, im Cache gespeichert, indexiert oder gespeichert werden. Sie dürfen Inhalte über das Projekt hinaus lediglich in begrenztem Umfang und zu dem Zweck speichern, die Leistung Ihres Projekts zu verbessern.

Gespeicherte Inhalte müssen die folgenden Anforderungen erfüllen:

  • Sie dürfen nur vorübergehend und für maximal 30 Kalendertage gespeichert werden.
  • Sie müssen sicher gespeichert werden.
  • Sie dürfen in keiner Weise verändert oder aggregiert werden.

Sie dürfen zu keinem Zeitpunkt Inhalte speichern, mit denen verhindert werden soll, dass Google die Nutzung Ihres Google Unternehmensprofil-Projekts verfolgen kann.

GoogleLocations

Sie dürfen den GoogleLocations-Endpunkt nur verwenden, um den Status der Standorte von Händlern zu bestimmen, die bereits eine Geschäftsbeziehung mit Ihrem Unternehmen haben, und um diese Standorte in Google Unternehmensprofil zu erstellen oder Anspruch darauf zu erheben.

Die Nutzung für andere Zwecke, etwa zur Lead-Generierung oder für sonstige Analysen, stellt einen Verstoß gegen die Richtlinien von Google dar. In einem solchen Fall wird Ihnen der Zugriff auf die APIs mit sofortiger Wirkung entzogen.

Bestätigung

Bestätigungsoptionen dürfen nur durch eine direkte Anfrage vom Inhaber des Standorts initiiert werden.

Unerlaubte Verwendung von Branding und Marken

Ihr Tool darf das Design der Google Unternehmensprofil-UI nicht nachbilden. Nutzer könnten sonst annehmen, dass es sich dabei um ein Google-Produkt handelt.

Inhalte, die Ihnen über den Dienst zur Verfügung gestellt werden, enthalten möglicherweise die Markenkennzeichen von Google, seinen strategischen Partnern oder anderen Rechteinhabern an von Google indexierten Inhalten. Wenn Google diese Markenkennzeichen oder sonstige Quellenangaben über den Dienst bereitstellt, müssen Sie diese Quellenangaben wie angegeben (oder wie in der Business Profile APIs-Dokumentation beschrieben) nennen und dürfen sie weder löschen noch verändern.

Die Markenrichtlinien von Google sind einzuhalten.

Öffentliche Äußerungen

Durch die Nutzung der Business Profile APIs entsteht keine Partnerschaft mit Google sowie kein Sponsoring und keine Unterstützung durch Google. Dies wird dadurch auch nicht suggeriert oder impliziert. Sie dürfen ohne vorherige schriftliche Genehmigung durch Google keine Aussage über Ihre Nutzung der Business Profile APIs machen, die den Eindruck erweckt, dass derartige Beziehungen zu Google bestehen.

Behinderung von Google-Aktivitäten

Google behält sich das Recht vor, sämtliche Aktivitäten im Zusammenhang mit den Business Profile APIs zu beobachten und zu überprüfen, um sicherzustellen, dass alle geltenden Richtlinien und Nutzungsbedingungen eingehalten werden. Sie dürfen diese Vorgänge nicht behindern und entsprechende Aktivitäten auch nicht vor Google verbergen. Jede Behinderung wird als Verstoß gegen die vorliegenden Richtlinien betrachtet.