Cloudbasiertes Gestalten von Karteninhalten

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Die Google Maps Platform bietet Funktionen für das cloudbasierte Gestalten von Karteninhalten. Damit lassen sich Karten ganz einfach in der Google Cloud Console gestalten, anpassen und verwalten. So können Sie Nutzern individuell gestaltete Karten bieten, ohne bei jeder Änderung der Gestaltung den App-Code aktualisieren zu müssen.

Bei Stilen, die vor dem 15. September 2020 erstellt wurden, werden keine erweiterten Google Maps-Landschaftsmerkmale angezeigt. Sie müssen einen Kartenstil erstellen, um diese Merkmale verwenden zu können.

Sobald eine Karten-ID vorhanden ist, können Sie die Funktionen zum cloudbasierten Gestalten von Karteninhalten nutzen, um Kartenstile für alle Apps, in denen Google Maps verwendet wird, zu erstellen und zu bearbeiten. Dazu sind keine Aktualisierungen des App-Codes erforderlich. Alle Stiländerungen lassen sich in der Cloud Console vornehmen. Es sind keine Programmierkenntnisse erforderlich. Sie können die Darstellung und Farbe bestimmter Kartenelemente anpassen, darunter Straßen, Gebäude, Gewässer, POIs und Routen mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Zu den Funktionen gehören:

  • Cloudbasiertes Gestalten von Karteninhalten: Statt Karten mit Code in JSON zu gestalten, haben Sie die Möglichkeit, mithilfe von Karten-IDs und Kartenstilen in der Cloud Console dynamische und statische Karten zu erstellen und zu verwalten.
  • Filter für Unternehmens-POIs: Optional können fünf Kategorien von Unternehmens-POIs aus der Kartendarstellung entfernt werden.
  • Steuerelemente für die POI-Dichte: Die POI-Dichte auf der Basiskarte lässt sich so anpassen, dass standardmäßig mehr oder weniger POIs zu sehen sind.

Die Funktionen für das cloudbasierte Gestalten von Karteninhalten sind für das Maps SDK for Android1, das Maps SDK for iOS, JavaScript und die Maps Static API verfügbar. Es werden aber nicht alle Funktionen auf allen Plattformen angezeigt.

Hinweis

  • Karten-ID erstellen
    Wenn Sie cloudbasierte Kartenstile verwenden möchten, muss Ihre Karte mit einer Karten-ID geladen werden.
  • Von hartcodierten Stilen migrieren
    Bevor Sie eine Karten-ID hinzufügen, um cloudbasierte Kartenstile mit hartcodierten Stilen wie JSON- oder URL-Suchparametern zu verwenden, sollten Sie die hartcodierten Stile entfernen, um potenzielle Konflikte mit zukünftigen Funktionen zu vermeiden. Sie können Ihre JSON-Stile in einen neuen Kartenstil importieren.
* Maps SDK for Android aktualisieren
Für cloudbasiertes Gestalten von Karteninhalten müssen Sie Version 18.0.0 oder höher des Maps SDK for Android sowie den neuesten Renderer für das Maps SDK for Android verwenden.

Abrechnung

Für die Funktionen für das cloudbasierte Gestalten von Karteninhalten ist eine Karten-ID erforderlich. Im Maps SDK for Android, Maps SDK for iOS und JavaScript wird die Nutzung der Karten-ID über Dynamic Maps SKU abgerechnet. In der Maps Static API wird die Nutzung der Karten-ID über die SKU „Static Maps“ abgerechnet.

Beispiele

Beispiel-App „ApiDemos“ ausführen

Informationen zum Ausführen der Beispiel-App „ApiDemos“ finden Sie im GitHub-Beispiel (Java | Kotlin) und in der CloudBasedMapStylingDemoActivity-Demo (Java | Kotlin).

Es gibt eine Beispielanwendung für Java und Kotlin, die zeigt, wie Sie Ihre Android-Karte aus der Cloud gestalten können.

Bekannte Probleme

Sobald Ihre App an Kunden ausgeliefert wird, lassen sich benutzerdefinierte Stile für Karten mit Karten-IDs über die Google Cloud Console aktualisieren. Die neuen Stile erscheinen nach wenigen Stunden in der App.

Damit neue benutzerdefinierte Stile zu Testzwecken sofort angezeigt werden, müssen Sie die App-Daten von Ihrem Testgerät löschen. Weitere Informationen dazu finden Sie in der Android-Hilfe unter Speicherplatz freigeben.

Die Einstellungen können je nach Smartphone variieren. Weitere Informationen erhalten Sie vom Gerätehersteller.


  1. Im Lite-Modus von Android ist cloudbasiertes Gestalten von Karteninhalten nicht verfügbar.