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Bevor Sie mit der Entwicklung beginnen, lesen Sie bitte unsere Entwicklerdokumentation.

Die Google Maps Android API aktivieren

Zum Einstieg führen wir Sie durch die Google Developers Console, wo Sie vorab Folgendes tun müssen:

  1. Ein Projekt erstellen oder auswählen
  2. Die Google Maps Android API aktivieren
  3. Zugehörige Schlüssel erstellen
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Hilfsprogrammbibliothek von Google Maps Android API

Sind Sie auf der Suche nach weiterführenden Funktionen, die Sie zu Ihren Karten hinzufügen können? Die Hilfsprogrammbibliothek von Google Maps Android API ist eine Open-Source-Bibliothek mit Klassen, die hilfreich für verschiedene Anwendungen sind. Das GitHub-Repository enthält die Hilfsprogrammklassen und eine Demo-App, in der die Verwendung der einzelnen Klassen gezeigt wird.

In diesem Video behandelt Chris Broadfoot die Hilfsprogrammbibliothek; insbesondere wird auf Polyliniendecodierung, sphärische Geometrie und Sprechblasensymbole eingegangen.

Schnelleinrichtung

Fügen Sie der Gradle-Build-Datei Ihrer App die folgende Abhängigkeit hinzu:

dependencies {
    compile 'com.google.maps.android:android-maps-utils:0.4+'
}

Weitere Informationen finden Sie im Einrichtungsleitfaden.

Die Hilfsprogramme

Eine Karten mit einer GeoJSON-Ebene

GeoJSON in Ihre Karte importieren

Sie können Funktionen im Format GeoJSON speichern und mithilfe dieses Hilfsprogramms als Ebene darstellen, die über eine Karte gelegt wird. Rufen Sie addLayer() auf, um Ihre GeoJSON-Daten zur Karte hinzuzufügen. Sie können auch einzelne Funktionen hinzufügen, indem Sie addFeature() aufrufen und ein Objekt GeoJsonFeature übergeben.

Ausführliche Informationen finden Sie in der Dokumentation zum Google Maps Android GeoJSON-Hilfsprogramm.

Eine Karten mit einer KML-Ebene

KML in Ihre Karte importieren

Mit diesem Hilfsprogramm können Sie KML-Objekte in geografische Formen umwandeln und als Ebene wiedergeben, die über die Karte gelegt wird. Rufen Sie addLayerToMap() auf, um Ihre Ebene zur Karte hinzuzufügen. Um auf die Eigenschaften eines KML-Objekts zuzugreifen, rufen Sie getProperties() für beliebige Ortsmarken, GroundOverlays, Dokumente oder Verzeichnisse auf.

Ausführliche Informationen finden Sie in der Dokumentation zum Google Maps Android KML-Hilfsprogramm.

Eine Karte mit einer Heatmap

Heatmaps zu Ihrer Karte hinzufügen

Mit Heatmaps wird es Benutzern erleichtert, die Verteilung und relative Intensität von Datenpunkten auf einer Karte zu erkennen. Statt einen Marker an jedem Standort zu platzieren, verwenden Heatmaps Farben und Formen, um die Verteilung von Daten darzustellen. Erstellen Sie HeatmapTileProvider und übergeben Sie eine Sammlung von Objekten des Typs LatLng, die interessante Punkte auf der Karte repräsentieren. Erstellen Sie anschließend eine neue Kachelüberlagerung (TileOverlay), übergeben Sie den Heatmap-Kachel-Provider, und fügen Sie die Kachelüberlagerung zur Karte hinzu.

Ausführliche Informationen finden Sie in der Dokumentation zum Google Maps Android Heatmap-Hilfsprogramm.

Eine Karte mit Sprechblasensymbolen

Marker mithilfe von Sprechblasensymbolen anpassen

Fügen Sie IconGenerator hinzu, um Informationsausschnitte auf Ihren Markern anzuzeigen. Mit diesem Hilfsprogramm gibt es eine Möglichkeit, Marker-Icons so anzupassen, dass sie Info-Fenstern dahingehend ähneln, dass der Marker selbst Text und andere Inhalte enthalten kann. Der Vorteil besteht darin, dass mehrere Marker gleichzeitig geöffnet sein können, während immer nur ein Info-Fenster gleichzeitig angezeigt werden kann. Sie können Marker außerdem formatieren, ihre Ausrichtung und/oder Inhalte ändern und das Hintergrundbild (Nine-Patch) des Markers austauschen.

Marker-Cluster auf einer Karte

Marker-Cluster verwalten

ClusterManager unterstützt Sie bei der Verwaltung mehrerer Marker bei verschiedenen Vergrößerungsstufen. Sie können also eine große Anzahl Marker auf einer Karte setzen, ohne die Lesbarkeit der Karte zu stark zu beeinträchtigen. Wenn ein Benutzer eine Karte bei einer großen Vergrößerungsstufe aufruft, werden die einzelnen Marker auf der Karte angezeigt. Beim Verkleinern der Ansicht zu einer kleineren Vergrößerungsstufe werden die Marker zu Clustern zusammengefügt, um die Lesbarkeit der Karte zu verbessern.

Ausführliche Informationen finden Sie in der Dokumentation zum Google Maps Android Marker-Clustering-Hilfsprogramm.

Eine codierte Polylinie auf einer Karte

Polylinien codieren und decodieren

PolyUtil ist hilfreich, um codierte Polylinien und Polygone in Breiten- und Längenkoordinaten umzuwandeln und umgekehrt.

In Google Maps sind die Breiten- und Längenkoordinaten, mit denen Polylinien und Polygone definiert sind, als codierte Zeichenfolge hinterlegt. Eine ausführliche Erläuterung finden Sie im Eintrag zur Polyliniencodierung. Diese codierte Zeichenfolge kann in einer Antwort von einer Google-API, z. B. Google Maps Directions API, zurückgegeben werden.

Mithilfe von PolyUtil können Sie in der Hilfsprogrammbibliothek von Google Maps Android API eine Sequenz von Breiten-/Längenkoordinaten („LatLngs“) in eine codierte Pfadzeichenfolge codieren sowie codierte Pfadzeichenfolgen in eine Sequenz von Breiten-/Längenkoordinaten umwandeln. Auf diese Weise wird die Interoperabilität mit den Webdiensten der Google Maps APIs sichergestellt.

Berechnete Entfernung zwischen zwei Punkten auf einer Karte

Entfernungen, Bereiche und Richtungen über sphärische Geometrie berechnen

Mithilfe der Hilfsprogramme zur sphärischen Geometrie in SphericalUtil können Sie Entfernungen, Bereiche und Richtungen basierend auf Breiten- und Längenangaben berechnen. Nachfolgend sind einige der im Hilfsprogramm verfügbaren Methoden aufgeführt:

  • computeDistanceBetween(): Gibt die Entfernung zwischen zwei Breiten-/Längenkoordinaten in Metern zurück.
  • computeHeading(): Gibt die Lage zwischen zwei Breiten-/Längenkoordinaten in Grad zurück.
  • computeArea(): Gibt den Bereich eines geschlossenen Pfads auf der Erde in Quadratmetern zurück.
  • interpolate(): Gibt die Breiten-/Längenkoordinaten eines Punkts zurück, der an einem bestimmten Teilwert der Entfernung zwischen zwei definierten Punkten liegt. Sie können diese Methode verwenden, um beispielsweise einen Marker zwischen zwei Punkten zu animieren.

Eine Liste sämtlicher Methoden des Hilfsprogramms finden Sie in der Referenzdokumentation.

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