Checkliste vor dem Start

Sicherstellen, dass Ihr Team Zugriff auf die benötigten Ressourcen hat

Aufbewahren des Begrüßungsschreibens zur Google Maps APIs Premium Plan an einem sicheren Ort

Aus folgenden Gründen wichtig: Ihr Begrüßungsschreiben ist Ihr Starterkit und vielleicht sogar auch Ihr Erste-Hilfe-Set für Google Maps APIs Premium Plan. Es enthält wichtige Informationen wie Ihre Projekt-ID für die Google API Console, Ihre Client-ID und Ihren kryptografischen Schlüssel. Dies alles benötigen Sie, um die Premium Plan verwenden zu können. Ferner enthält es alle Informationen, die Sie brauchen, um das für Premium Plan zuständige Supportteam zu kontaktieren, wenn Sie technische Probleme mit einer der Google Maps APIs haben.

Nutzung des Google Cloud Support Portal

Aus folgenden Gründen wichtig: Über das Supportportal können Sie auf Informationen wie Nutzungsberichte, Newsfeeds und nützliche Entwicklerressourcen zugreifen. Darüber hinaus können Sie über das Supportportal beim Supportteam für Premium Plan Supportfälle einreichen, wenn Sie bei der Entwicklung oder beim Start auf technische Probleme stoßen. Das Supportportal ist über die folgende URL erreichbar:

https://google.secure.force.com/

Achten Sie darauf, dass Sie vor dem Start allen für die Wartung und Pflege Ihrer Anwendung zuständigen Entwicklern Zugriffsberechtigungen für das Supportportal erteilen. Bei technischen Problemen bietet der Zugriff auf das Supportportal gleich zwei Vorteile: die Mitglieder Ihres Teams können den Support kontaktieren und unser Supportteam kann sich mit dem richtigen Ansprechpartner in Ihrem Unternehmen in Verbindung setzen. Beispielsweise kann es notwendig sein, dass sich das Supportteam mit Ihrem Unternehmen in Verbindung setzt, wenn wir ungewöhnlichen Datenverkehr oder abnormales Verhalten feststellen, durch den bzw. das Ihre Anwendung beeinträchtigt werden kann. Wenn uns die Kontaktdaten der betreffenden Entwickler vorliegen, könnte dies ausschlaggebend dafür sein, dass wir einen unvorhergesehenen Ausfall vermeiden können. Hier können Sie eine Zugriffsberechtigung für das Supportportal anfordern:

Konto für Google Cloud Support Portal anfordern

Abonnieren relevanter Benachrichtigungsfeeds

Aus folgenden Gründen wichtig: Damit Sie hinsichtlich der Entwicklungen und Änderungen bei den Maps APIs immer auf dem aktuellen Stand sind, empfehlen wir Ihnen, die relevanten Benachrichtigungsfeeds zu abonnieren. Eine Beschreibung hierzu finden Sie in den FAQ.

Sie können auch den folgenden RSS-Feed für Google Maps Premier API Announcements: Outages, Updates, Service Notifications abonnieren:

http://google.force.com/services/xml/MapsRSS

Bereithalten der Nummer der Supporthotline

1-877-355-5787 für US-Kunden, +1 404-978-9282 für Kunden außerhalb der USA

Aus folgenden Gründen wichtig: Über die Hotlinenummer können Sie das Google Cloud Support Portal telefonisch kontaktieren. Speichern Sie diese Seite als Lesezeichen, um stets die aktuellen Nummern der Supporthotline griffbereit zu haben. Über die Supporthotline können Sie unserem Team technische Probleme melden. Beachten Sie aber bitte, dass die Hotline nur für Fälle reserviert ist, in denen es um Produktionsausfälle oder die Nichtverfügbarkeit von Diensten geht. Unsere Prioritätsstufen sind in diesem Dokument definiert:

https://support.google.com/work/answer/184028

Optimieren Ihrer Anwendung

Konfigurieren einer Firewall, um Zugriff auf die Dienste der Google Maps APIs zu gewähren

Aus folgenden Gründen wichtig: Die Dienste der Google Maps APIs nutzen eine Vielzahl von Domänen. Einige davon gehören nicht zur Domäne *google.com. Wenn Sie sich hinter einer restriktiven Firewall befinden, ist es wichtig, dass die Firewall Zugriff auf die Domänen gewährt, die von den einzelnen Maps API-Diensten verwendet werden. Falls Ihre Firewall keinen Zugriff auf diese Domänen gewährt, schlagen die API-Anforderungen fehl, wodurch Ihre Anwendungen beeinträchtigt werden können. Im Supportportal finden Sie eine vollständige Liste der von den Maps APIs verwendeten Domänen:

  1. Melden Sie sich im Google Cloud Support Portal an.
    Das Supportportal steht nur Kunden zur Verfügung, die den Google Maps APIs Premium Plan oder eine frühere Google Maps APIs for Work- oder Google Maps for Business-Lizenz besitzen.
  2. Navigieren Sie zum Tab Resources.
  3. Wählen Sie List of domains used by the Google Maps APIs family. (Hier ist der direkte Link.)
  4. Gewähren Sie Ihren Anwendungen Zugriff auf die aufgeführten Domänen.

Wir raten davon ab, Firewallrestriktionen über IP-Adressen zu verwalten, da die mit diesen Domänen verknüpften IP-Adressen nicht statisch sind.

Hinweis: Die Dienste der Google Maps APIs verwenden für ein- und ausgehenden Verkehr Port 80 (HTTP) und Port 443 (HTTPS). Außerdem erfordern diese Dienste GET-, POST-, PUT-, DELETE- und HEAD-Anforderungen. Konfigurieren Sie Ihre Firewall so, dass Datenverkehr über diese Ports übertragen werden kann und je nach API und Anwendungsfall Anforderungen zulässig sind.

Laden der APIs über den korrekten SSL-Hostnamen

Aus folgenden Gründen wichtig: Wenn Anwendungen die Maps APIs über SSL laden, darf dies nicht über den veralteten Hostnamen https://maps-api-ssl.google.com, sondern muss über https://maps.googleapis.com geschehen.

Autorisieren Ihrer SSL-Domänen zur Verwendung mit der Google Maps JavaScript API

Aus folgenden Gründen wichtig: Wenn die Google Maps JavaScript API mit einer SSL-Domain verwendet wird, ist es wichtig, dass Sie Ihre HTTPS-Domains ausdrücklich autorisiert haben, damit Ihre Anforderungen nicht zurückgewiesen werden. Beachten Sie, dass durch das Autorisieren von http://yourdomain.com nicht automatisch auch die entsprechende SSL-Domäne https://yourdomain.com aktiviert wird. Sie können Ihre Liste der autorisierten Domänen im Google Cloud Support Portal prüfen. Klicken Sie dazu auf den Link Maps: Manage Client ID links im Navigationsmenü. Um Fehler im Zusammenhang mit der Verwendung von clientseitigen APIs mit einer SSL-Domäne zu beheben, prüfen Sie bitte zunächst, ob Elemente Ihrer Seite über HTTP geladen werden. Weitere Informationen finden Sie im Leitfaden zur Fehlerbehebung im Zusammenhang mit der Autorisierung.

Auswählen der richtigen API-Version

Aus folgenden Gründen wichtig: Es ist wichtig, dass Sie sich über die API-Versionen informieren, die verworfen wurden, bevor Sie mit der Entwicklung Ihrer Anwendung beginnen. Wenn Sie ausschließlich nicht verworfene API-Versionen verwenden, verkürzen Sie nicht nur die Entwicklungszeit, sondern reduzieren auch die Folgekosten, die durch die Einstellung der verworfenen Versionen entstehen.

Insbesondere ist es wichtig, dass Sie das Versionierungsschema der Google Maps JavaScript API verstehen, damit Sie nicht versehentlich eine ungeeignete Version der API in Ihrer Umgebung verwenden.

Es kann beispielsweise sinnvoll sein, die experimentelle Version der API in Ihrer Entwicklungs- oder Testumgebung zu verwenden, aber wir raten unbedingt davon ab, die experimentelle Version in einer Produktionsumgebung zu verwenden. In Ihrer Produktionsumgebung sollten Sie nur stabile API-Versionen nutzen, da unser SLA nur für stabile Versionen gilt.

Weitere Informationen finden Sie im Leitfaden zu den Versionen der Google Maps JavaScript API.

Wählen zwischen clientseitigem und serverseitigem Design

Aus folgenden Gründen wichtig: Die Auswahl eines client- oder serverseitigen Ansatzes ist eine architektonische Entscheidung, die von größter Bedeutung für die Stabilität und Ausbaufähigkeit Ihrer Anwendung ist. Im Wesentlichen sollte für die offline (d. h. außerhalb Ihrer Anwendung) stattfindende Vor- und Nachbearbeitung von Datensätzen ein serverseitiger Ansatz gewählt werden. Im Gegensatz dazu sollte für die Teile Ihrer Anwendungen, bei denen es Nutzerinteraktionen gibt (d. h. bei denen in Echtzeit Nutzeranforderungen verarbeitet werden) ein clientseitiger Ansatz gewählt werden.

Die Bereitstellung eines serverseitigen Ansatzes für Situationen, in denen ein clientseitiger Ansatz verwendet werden sollte, ist die häufigste Ursache für das Überschreiten von Kontingenten und somit für nicht funktionsfähige Anwendungen. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich das Dokument über Geocoding-Strategien durchzulesen, bevor Sie Anwendungen entwickeln oder starten, die auf serverseitigen Aufrufen beruhen.

Optimieren der Kontingentnutzung

Aus folgenden Gründen wichtig: Wenn Sie verstehen, wie Ihre Anwendung Kontingente, sogenannte Maps APIs Credits, verbraucht, können Sie Ihre Kosten reduzieren. Wenn Sie beispielsweise die Google Maps JavaScript API verwenden, verbraucht Ihre Anwendung für jeden Kartenladevorgang Maps APIs Credits. Weitere Informationen finden Sie unter Nutzungsraten und -beschränkungen für den Premium Plan.

Verwalten der Nutzung Ihrer Webdienstkontingente

Aus folgenden Gründen wichtig: Standardmäßig beläuft sich das übergreifende Webdienstkontingent auf 100.000 tägliche kostenfreie Anforderungen. Eine ausführlichere Kontingentaufschlüsselung nach APIs finden Sie im Leitfaden zu Nutzungsbeschränkungen. Um zu ermitteln, wie hoch das für Ihr Projekt verfügbare Kontingent ist, reichen Sie bitte einen Supportfall ein.

Machen Sie sich vor dem Start Ihres Diensts mit den verschiedenen Fehlermeldungen im Zusammenhang mit Kontingenten vertraut (z. B. OVER_QUERY_LIMIT, User Rate Limit Exceeded) und richten Sie in Ihrer Anwendung die richtige Logik ein, um auf solche Fehler reagieren zu können, wenn Sie Ihr Kontingent überschreiten. Lesen Sie dazu zunächst die FAQ zu Nutzungsbeschränkungen. Informationen zu den von den einzelnen APIs zurückgegebenen Statuscodes finden Sie im Entwickler-Leitfaden für die betreffende API, beispielsweise im Leitfaden zu Google Maps Directions API-Statuscodes. Wenn Sie diese Konzepte kennen und implementieren, reduzieren Sie die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Anwendung das zulässige Kontingent überschreitet, um ein Vielfaches und verhindern so, dass sie von Google gesperrt wird und/oder Probleme auftreten.

Durchführen eines Belastungstests bei Ihrer App

Aus folgenden Gründen wichtig: Mit einem Belastungstest Ihrer Anwendung stellen Sie sicher, dass hohe Anforderungsvolumina verarbeitet werden können, ohne dass Ihre Kontingente für die Maps APIs überschritten werden.

Belastungstests bei Live-Diensten von Google haben zur Folge, dass Ihre Anwendung das zulässige Kontingent überschreitet und von Google gesperrt wird. Google Maps APIs können sehr hohe Volumina handhaben. Im Jahr 2012 verarbeitete „Auf den Spuren des Weihnachtsmanns“ 1.600.000 Anforderungen pro Sekunde. Daher ist es nicht erforderlich, einen Belastungstest bei Google-Diensten durchzuführen. Durch einen Belastungstest Ihrer Anwendung soll vielmehr sichergestellt werden, dass Ihre Anwendung hohe Anforderungsvolumina bewältigen kann, ohne dass Ihre Kontingente für die Maps APIs überschritten werden. Beispiel: Wenn sich Ihr Kontingent für die Google Maps Geocoding API auf 20 QPS (Queries per Second, Abfragen pro Sekunde) beläuft, sollte durch einen Belastungstest sichergestellt werden, dass Ihre Anwendung 600 QPS verarbeiten kann, ohne mehr als 20 QPS an die Google Maps Geocoding API zu senden.

Um dies sicherzustellen, sollte der Belastungstest bei einer Pseudo-API (Fake-API) vorgenommen werden – einem Dienst, der ohne Einbeziehung der Google Maps APIs eine große Anzahl an Anforderungen aufnehmen und mit gültigen Antworten beantworten kann. Auf diese Weise können Sie einen Belastungstest Ihrer Anwendung durchführen, ohne das Risiko einzugehen, von den Google Maps APIs blockiert zu werden.

Hier sehen Sie ein Beispiel für eine Pseudo-API, die als kleine Google App Engine-Anwendung implementiert wurde. Sie können dieses Beispiel in Ihre eigene App Engine-Anwendung hochladen (nachdem Sie eine auf appengine.google.com registriert haben) und dann Ihre Anwendung dorthin Anforderungen senden lassen anstatt an maps.googleapis.com.

Die standardmäßigen (kostenfreien) Kontingente für die App Engine sollten im Allgemeinen ausreichen, um weit über Ihre Kontingente für die Webdienste der Maps APIs hinaus einen Belastungstest Ihrer Anwendung durchzuführen. Stellen Sie sicher, dass bei Ihrer Anwendung der Header User-Agent richtig gesetzt ist, um die Antwortkomprimierung zu aktivieren. Dies ist wichtig, um eine effiziente Bandbreitennutzung zu gewährleisten, was eine entscheidende Voraussetzung für eine App Engine-Anwendung ist, die ein hohes Volumen an Nur-Text-Antworten (JSON/XML) verarbeitet. Wenn Sie ein höheres Kontingent für Ihre App Engine-Anwendung benötigen, können Sie auch die Abrechnung aktivieren, obwohl dies nur selten erforderlich sein sollte.

Migrieren Ihrer Anwendung von einer Standard- zu einer Premium-Lizenz

Aufnehmen Ihrer Client-ID oder Ihres API-Schlüssels in API-Anforderungen

Aus folgenden Gründen wichtig: Einer der wichtigsten Schritte für Ihre Anwendung besteht darin sicherzustellen, dass Sie Ihre Client-ID (gme-yourclientid) oder Ihren API-Schlüssel (der folgendermaßen aussieht: AIzaSyBdVl-cTICSwYKrZ95SuvNw7dbMuDt1KG0) in Ihre API-Anforderungen aufnehmen. Durch die Client-ID bzw. den API-Schlüssel werden Ihre Anforderungen als Google Maps APIs Premium Plan-Anforderung identifiziert.

Sie müssen Ihre Client-ID oder Ihren API-Schlüssel in Ihre Anwendungen aufnehmen, um alle Funktionen von Premium Plan nutzen zu können. Außerdem ist die Angabe Ihrer Client-ID oder Ihres API-Schlüssels erforderlich, um unseren technischen Support in Anspruch nehmen zu können und um sicherzustellen, dass Ihre Anwendung durch unser SLA abgedeckt ist.

Für die meisten APIs können Sie wählen, ob Sie eine Client-ID oder einen API-Schlüssel verwenden möchten. Ihre Client-ID finden Sie im Begrüßungsschreiben, das an den bzw. die Hauptansprechpartner in Ihrem Unternehmen gesendet wurde. Mit der Google API Console können Sie Ihre(n) eigenen API-Schlüssel generieren.

Ausführliche Informationen finden Sie unter Authentifizierung und Autorisierung.

Aufnehmen Ihres API-Schlüssels oder Ihrer Client-ID in API-Anforderungen (nicht beides)

Aus folgenden Gründen wichtig: Um die Google Maps JavaScript API richtig zu laden oder eine Anforderung an andere Google Maps APIs zu senden, müssen Sie entweder Ihre Client-ID oder Ihren API-Schlüssel aufnehmen, aber nicht beides. Wenn Sie sich für die Verwendung einer Client-ID entscheiden, müssen Sie alle Parameter vom Typ key entfernen. Anforderungen, die eine Client-ID und einen Schlüssel enthalten, schlagen fehl.

Unter Authentifizierung und Autorisierung finden Sie ausführliche Informationen darüber, wie Sie Premium Plan-Anforderungen API-weise korrekt formatieren.

Bei Verwendung einer Client-ID: Autorisieren Ihrer Domänen für die Nutzung mit der Google Maps JavaScript API

Aus folgenden Gründen wichtig: Um zu verhindern, dass nicht autorisierte Websites Ihre Client-ID nutzen, erfordert die Google Maps JavaScript API, dass Sie bei unserem Supportteam die Domänen aller Websites autorisieren, die Ihre Client-ID verwenden. (Wenn Sie anstelle der Client-ID einen API-Schlüssel verwenden, ist keine URL-Registrierung erforderlich.) Wenn keine Übereinstimmung zwischen den autorisierten URLs und der Website besteht, die versucht, Ihre Client-ID zu nutzen, kann Ihre Website die API mit Ihrer Client-ID nicht verwenden. Sie können jederzeit Domänen autorisieren. Stellen Sie deshalb vor dem Start sicher, dass Sie die Domänen für alle Ihre Websites autorisiert haben.

Sie können Ihre Liste der autorisierten Domänen im Google Cloud Support Portal prüfen. Klicken Sie dazu auf den Link Maps: Manage Client ID links im Navigationsmenü.

Sollten bei der Autorisierung Probleme auftreten, empfehlen wir, zunächst im Leitfaden zur Fehlerbehebung im Zusammenhang mit der Autorisierung nachzulesen, bevor Sie einen Supportfall einreichen.

Bei Verwendung einer Client-ID: Signieren von Webdienstanforderungen mittels einer mit Ihrem privaten kryptografischen Schlüssel generierten Signatur

Aus folgenden Gründen wichtig: Ihr privater kryptografischer Schlüssel wird zum Generieren von Signaturen verwendet, die Google mitteilen, dass Ihre Anforderungen von einer vertrauenswürdigen Quelle stammen. Unsere Webdienst-APIs erfordern, dass Sie Ihren Anforderungen eine digitale Signatur hinzufügen, wenn Sie eine Client-ID für die Authentifizierung verwenden. Hierdurch erhält Ihre Anforderung eine zusätzliche Sicherheitsstufe, durch die das Ihrer Client-ID zugeordnete Kontingent besser geschützt ist. Ihren kryptografischen Schlüssel (z. B. vNIXE0xscrmjlyV-12Nj_BvUPaw=) finden Sie im Begrüßungsschreiben, das an den bzw. die Hauptansprechpartner in Ihrem Unternehmen gesendet wurde.

Hinweis: Der kryptografische Schlüssel wird zum Generieren von Signaturen verwendet. Hängen Sie ihn nicht als Signatur an Ihre Anforderungen an. Ihr kryptografischer Schlüssel ist mit der PIN-Nummer Ihrer Bankkarte vergleichbar, die Sie am Geldautomaten eingeben müssen. Sie dient zur Authentifizierung, damit Sie auf Ihr Konto zugreifen können, und sollte niemals offen ausgetauscht oder an nicht vertrauenswürdigen Quellen weitergegeben werden. Premium Plan-Webdienstanforderungen, die nicht ordnungsgemäß signiert sind, werden von unseren Servern zurückgewiesen. Deshalb ist es wichtig, dass Ihre Anwendung vor dem Start jede Anforderung ordnungsgemäß signiert. Weitere Informationen finden Sie unter Authentifizierung und Autorisierung.

Nachverfolgung der Anwendungsnutzung

Aus folgenden Gründen wichtig: Als Premium Plan-Kunde haben Sie Zugriff auf ausführliche Berichte zur Nutzung Ihrer Anwendung. Dazu gehören unter anderem Informationen zu erstellten Anforderungen, verbrauchten Credits und zurückgegebenen Fehlern. Weitere Informationen finden Sie im Leitfaden zu Berichten.

Der Parameter channel ist optional. Er bietet Ihnen die Möglichkeit, die Nutzung unter Ihrer Client-ID nachzuverfolgen, indem Sie jeder Ihrer Anwendungen einen anderen Kanal zuweisen. Kanalparameter müssen nicht unter Ihrer Client-ID registriert werden. Wenn Sie den Parameter „channel“ Ihrer API-Anforderung hinzufügen, werden 1-2 Tage nach der Implementierung die Nutzungsergebnisse pro Kanal in Ihren Nutzungsberichten im Supportportal angezeigt. Sie entscheiden, wo Ihre Kanäle implementiert werden und somit auch, wie die Nutzung aggregiert wird. Die Entscheidung, ob Sie Kanalparameter zur Nachverfolgung der Anwendungsnutzung in Ihre Anwendung integrieren möchten, sollte vor dem Start fallen.

Der Parameter channel muss das folgende Format aufweisen:

  • Er muss eine alphanumerische ASCII-Zeichenfolge sein.
  • Die Verwendung von Punkten (.), Unterstrichen (_) und Bindestrichen (-) ist zulässig.
  • Beim Parameter channel wird nicht zwischen Groß-, Klein- und Mischschreibung unterschieden. Unterschiedliche Schreibweisen beim Parameter channel werden in der entsprechenden kleingeschriebenen Variante zusammengeführt. So wird beispielsweise die Nutzung auf dem Kanal CUSTOMER mit der Nutzung auf dem Kanal customer kombiniert.

Sie können bis zu 2.000 unterschiedliche Kanäle pro Client-ID implementieren.

Um den Parameter channel zu nutzen, müssen Sie ihn zusammen mit dem Parameter client, der für die Übergabe der Client-ID verwendet wird, in die Anforderungs-URL aufnehmen.

Beachten Sie, dass Kanalparameter anwendungsweise statisch zugewiesene Werte sein müssen. Sie dürfen nicht dynamisch generiert und zur Nachverfolgung individueller Nutzer verwendet werden.