Einführung in die Analyse

Auf dieser Seite wird das Analysemodul vorgestellt, das für die Messung der inkrementellen Auswirkungen Ihrer Kampagnen entscheidend ist. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihre Daten vorbereiten, wie die kontrafaktische Modellierung funktioniert, wie Sie designbewusste Inferenz nutzen und wie Sie Ihre Berichte für die Kalibrierung von Marketing Mix Modeling (MMM) verwenden.

Analyse vorbereiten

Bereiten Sie für die Analyse Zeitreihendaten für den Vorabtest und den Testzeitraum vor, z. B. neue Kosten- und Conversion-Daten. Das Analysemodul nutzt nahtlos Informationen zur Herkunft, also die spezifischen Designkonfigurationen, die Analysemethode und die geografische Zuordnung, die in der vorherigen Phase des Studiendesigns generiert wurden. Sowohl das ursprüngliche Design als auch die Zeitreihendaten sind während des Vorabtests und des Testzeitraums erforderlich, damit die Analyse der Steigerungseffekte und der zugehörigen Konfidenzintervalle korrekt berechnet werden kann. Weitere Informationen finden Sie unter Analysedaten vorbereiten.

Kontrafaktische Modellierung

Zur Berechnung der tatsächlichen Inkrementalität Ihrer Kampagnen verwendet das Meridian GeoX-Framework kontrafaktische Modellierung, hauptsächlich die zeitbasierte Regression (time-based regression, TBR). Weitere Informationen finden Sie unter Kontrafaktische Modellierung.

Robuste Inferenz

Um festzustellen, ob die beobachtete Steigerung statistisch signifikant ist, verwendet Meridian GeoX eine fortschrittliche Methode, die als designbewusste Inferenz bezeichnet wird. Dieser Ansatz löst die methodischen Herausforderungen anderer Standard-Inferenz-Frameworks, die bei GeoX oft fehlschlagen. Unser robuster Inferenzansatz sorgt für präzise p-Werte, ohne dabei den Typ-I-Fehler zu erhöhen, und maximiert gleichzeitig die statistische Aussagekraft Ihrer Studie. Weitere Informationen finden Sie unter Robuste Inferenz.

Nächste Schritte: Ausgaben und MMM-Kalibrierung

Das Endergebnis der Analysephase liefert Ihnen umsetzbare Messwerte, einschließlich der Punktschätzung für zusätzliche Conversions (Conversion-Steigerung) und der prozentualen Steigerung, zusammen mit den zugehörigen Konfidenzintervallen und p-Werten für diese Messwerte. Außerdem finden Sie Messwerte wie die inkrementelle Conversion pro Dollar (incremental conversion per dollar, iCPD), die dem zusätzlichen ROAS (incremental return on ad spend, iROAS) entspricht, wenn Umsatzdaten verwendet werden. Sie können Visualisierungen dieser Ergebnisse für eine detaillierte Analyse generieren. Diese Ausgaben können bei Bedarf angepasst und als benutzerdefinierte, datengetriebene Priors exportiert werden, um Ihr Meridian-Modell für eine verbesserte langfristige Messung zu kalibrieren. Weitere Informationen finden Sie unter Analyseausgaben und Einführung in die inkrementalitätsbasierte Kalibrierung.