Google Maps APIs for Work – Checkliste vor dem Start

Diese Seite richtet sich ausschließlich an Kunden mit einer früheren Maps APIs for Work- oder Maps API for Business-Lizenz. Diese Seite hat keine Gültigkeit für Kunden mit dem neuen Google Maps APIs Premium Plan, der ab Januar 2016 erhältlich ist.

  1. Sicherstellen, dass Ihr Team Zugriff auf die benötigten Ressourcen hat
    1. Erhalt des Begrüßungsschreibens zum Google Maps APIs for Work
    2. Zugriff auf das und Verwendung des Google Cloud Support Portal
    3. Abonnieren relevanter Benachrichtigungsfeeds
    4. Bereithalten der Nummer der Supporthotline
  2. Anwendungsoptimierung
    1. Konfigurieren einer Firewall, um Zugriff auf die Dienste der Google Maps APIs zu gewähren
    2. Laden der APIs über SSL
    3. Verwenden clientseitiger Maps APIs in Ihren SSL-Domänen
    4. Auswählen der richtigen API-Version
    5. Optimieren der Seitenaufrufe
    6. Clientseitiges oder serverseitiges Design: Auswählen der besten Lösung für Ihren Anwendungsfall
    7. Webdienstkontingente und deren Verwaltung
    8. Belastungstest
  3. Migrieren von kostenfreien Implementierungen zu Implementierungen von Google Maps APIs for Work
    1. Domänenautorisierung
    2. Integration Ihrer Client-ID
    3. Verwenden des kryptografischen Schlüssels zum Signieren von Webdienstanforderungen
    4. Nachverfolgung der Anwendungsnutzung und Kanalparameter
    5. Entfernen veralteter Parameter aus Ihren API-Anforderungen

Sicherstellen, dass Ihr Team Zugriff auf die benötigten Ressourcen hat

Erhalt des Begrüßungsschreibens zum Google Maps APIs for Work

Aus folgenden Gründen wichtig: Ihr Begrüßungsschreiben ist Ihr Starterkit und vielleicht sogar auch Ihr Erste-Hilfe-Set für Google Maps APIs for Work. Es enthält wichtige Informationen wie Ihre Client-ID und Ihren kryptografischen Schlüssel. Diese benötigen Sie, um die Google Maps APIs verwenden zu können. Ferner enthält es alle Informationen, die Sie brauchen, um das für Google Cloud Support zuständige Team zu kontaktieren, wenn Sie technische Probleme mit einer der Google Maps APIs haben.

Zugriff auf das und Verwendung des Google Cloud Support Portal

Aus folgenden Gründen wichtig: Über das Supportportal können Sie auf Informationen wie Nutzungsberichte, Newsfeeds und nützliche Entwicklerressourcen zugreifen. Darüber hinaus können Sie über das Supportportal beim Supportteam für Google Maps APIs Supportfälle einreichen, wenn Sie bei der Entwicklung oder beim Start auf technische Probleme stoßen. Das Supportportal ist über die folgende URL erreichbar:

https://google.secure.force.com/

Achten Sie darauf, dass Sie vor dem Start allen für die Wartung und Pflege Ihrer Anwendung zuständigen Entwicklern Zugriffsberechtigungen für das Supportportal erteilen. Bei technischen Problemen bietet der Zugriff auf das Supportportal gleich zwei Vorteile: die Mitglieder Ihres Teams können den Support kontaktieren und unser Supportteam kann sich mit dem richtigen Ansprechpartner in Ihrem Unternehmen in Verbindung setzen. Beispielsweise kann es notwendig sein, dass sich das Supportteam mit Ihrem Unternehmen in Verbindung setzt, wenn wir ungewöhnlichen Datenverkehr oder abnormales Verhalten feststellen, durch den bzw. das Ihre Anwendung beeinträchtigt werden kann. Wenn uns die Kontaktdaten der betreffenden Entwickler vorliegen, könnte dies ausschlaggebend dafür sein, dass wir einen unvorhergesehenen Ausfall vermeiden können. Hier können Sie eine Zugriffsberechtigung für das Supportportal anfordern:

Konto für Google Cloud Support Portal anfordern

Abonnieren relevanter Benachrichtigungsfeeds

Aus folgenden Gründen wichtig: Damit Sie hinsichtlich der Entwicklungen und Änderungen bei den Google Maps APIs immer auf dem aktuellen Stand sind, empfehlen wir Ihnen, die relevanten Benachrichtigungsfeeds zu abonnieren. Ferner möchten wir Ihnen nahelegen, den Google Geo Developers Blog und die relevanten Google-Benachrichtigungsgruppen für die von Ihnen verwendeten APIs zu abonnieren. Eine Beschreibung dazu finden Sie hier:

https://developers.google.com/maps/faq#notify

Nehmen Sie sich am besten direkt einen Moment Zeit, um die Benachrichtigungsgruppen für die APIs zu abonnieren, die Sie verwenden oder zu verwenden beabsichtigen. Sie können auch den folgenden RSS-Feed abonnieren:

http://google.force.com/services/xml/MapsRSS

Über ihn erhalten Sie Updates von den für die Google Maps APIs zuständigen Supportteams.

Bereithalten der Nummer der Supporthotline

1-877-355-5787 für US-Kunden, +1 404-978-9282 für Kunden außerhalb der USA

Aus folgenden Gründen wichtig: Über die Hotlinenummer können Sie das Google Cloud Support Portal telefonisch kontaktieren. Speichern Sie diese Seite als Lesezeichen, um stets die aktuellen Nummern der Supporthotline griffbereit zu haben. Über die Supporthotline können Sie unserem Team technische Probleme melden. Beachten Sie aber bitte, dass die Hotline nur für Fälle reserviert ist, in denen es um Produktionsausfälle oder die Nichtverfügbarkeit von Diensten geht. Unsere Prioritätsstufen sind in diesem Dokument definiert:

https://support.google.com/work/answer/184028

Anwendungsoptimierung

Konfigurieren einer Firewall, um Zugriff auf die Dienste der Google Maps APIs zu gewähren

Aus folgenden Gründen wichtig: Die Dienste der Google Maps APIs nutzen eine Vielzahl von Domänen. Einige davon gehören nicht zur Domäne *google.com. Wenn Sie sich hinter einer restriktiven Firewall befinden, ist es wichtig, dass die Firewall Zugriff auf die Domänen gewährt, die von den einzelnen Maps API-Diensten verwendet werden. Falls Ihre Firewall keinen Zugriff auf diese Domänen gewährt, schlagen die API-Anforderungen fehl, wodurch Ihre Anwendungen beeinträchtigt werden können. Im Supportportal finden Sie eine vollständige Liste der von den Maps APIs verwendeten Domänen:

  1. Melden Sie sich im Google Cloud Support Portal an.
    Das Supportportal steht nur Kunden zur Verfügung, die den Google Maps APIs Premium Plan oder eine frühere Google Maps APIs for Work- oder Google Maps for Business-Lizenz besitzen.
  2. Navigieren Sie zum Tab Resources.
  3. Wählen Sie List of domains used by the Google Maps APIs family.
  4. Gewähren Sie Ihren Anwendungen Zugriff auf die aufgeführten Domänen.

Wir raten davon ab, Firewallrestriktionen über IP-Adressen zu verwalten, da die mit diesen Domänen verknüpften IP-Adressen nicht statisch sind.

Hinweis: Die Dienste der Google Maps APIs verwenden für ein- und ausgehenden Verkehr Port 80 (HTTP) und Port 443 (HTTPS). Außerdem erfordern diese Dienste GET-, POST-, PUT-, DELETE- und HEAD-Anforderungen. Konfigurieren Sie Ihre Firewall so, dass Datenverkehr über diese Ports übertragen werden kann und je nach API und Anwendungsfall Anforderungen zulässig sind.

Laden der APIs über SSL

Aus folgenden Gründen wichtig: Wenn Anwendungen die Maps JavaScript API, Webdienst-APIs oder Bild-APIs über SSL laden, darf dies nicht über den veralteten Hostnamen https://maps-api-ssl.google.com, sondern muss über https://maps.googleapis.com geschehen.

Verwenden clientseitiger Maps APIs in Ihren SSL-Domänen

Aus folgenden Gründen wichtig: Wenn eine clientseitige API mit einer SSL-Domäne verwendet wird, ist es wichtig, dass Sie Ihre HTTPS-Domänen ausdrücklich autorisiert haben, damit Ihre Anforderungen nicht zurückgewiesen werden. Beachten Sie, dass durch das Autorisieren von http://yourdomain.com nicht automatisch auch die entsprechende SSL-Domäne https://yourdomain.com aktiviert wird. Sie können Ihre Liste der autorisierten Domänen im Google Cloud Support Portal prüfen. Klicken Sie dazu auf den Link Maps: Manage Client ID links im Navigationsmenü. Um Fehler im Zusammenhang mit der Verwendung von clientseitigen APIs mit einer SSL-Domäne zu beheben, prüfen Sie bitte zunächst, ob Elemente Ihrer Seite über HTTP geladen werden. Weitere Informationen finden Sie in unserem Artikel Fehlerbehebung im Zusammenhang mit der Autorisierung für Google Maps APIs for Work-Implementierungen.

Auswählen der richtigen API-Version

Aus folgenden Gründen wichtig: Es ist wichtig, dass Sie sich über die API-Versionen informieren, die verworfen wurden, bevor Sie mit der Entwicklung Ihrer Anwendung beginnen. Wenn Sie ausschließlich nicht verworfene API-Versionen verwenden, verkürzen Sie nicht nur die Entwicklungszeit, sondern reduzieren auch die Folgekosten, die durch die Einstellung der verworfenen Versionen entstehen.

Außerdem ist es wichtig, dass Sie das Versionierungsschema der API verstehen, damit Sie nicht versehentlich eine ungeeignete Version der API in Ihrer Umgebung verwenden.

https://developers.google.com/maps/documentation/javascript/versions

Es kann beispielsweise sinnvoll sein, die experimentelle Version der API in Ihrer Entwicklungs- oder Testumgebung zu verwenden, aber wir raten unbedingt davon ab, die experimentelle Version in einer Produktionsumgebung zu verwenden. In Ihrer Produktionsumgebung sollten Sie nur stabile API-Versionen nutzen, da unser SLA nur für stabile Versionen gilt.

Optimieren der Seitenaufrufe

Aus folgenden Gründen wichtig: Warum sollen Sie für eine Google-Karte zahlen, die Sie nicht ständig auf Ihrer Website anzeigen? Für eine effizientere Nutzung Ihrer Seitenaufrufe empfehlen wir, die Maps APIs asynchron auf die Seiten zu laden, auf denen Sie tatsächlich eine Karte anzeigen. Hierdurch wird die Anzahl der erworbenen Seitenaufrufe, die von Ihren Anwendungen verbraucht werden, deutlich reduziert. Beachten Sie, dass jede Aktualisierung einer Seite, die die API lädt, als weiterer Seitenaufruf gezählt wird. Deshalb empfehlen wir Ihnen, bei der Entwicklung Ihrer Anwendung darauf zu achten, dass von Ihrer Website, die die API lädt, nur dann Seitenaktualisierungen ausgelöst werden, wenn es unbedingt erforderlich ist.

Clientseitiges oder serverseitiges Design: Auswählen der besten Lösung für Ihren Anwendungsfall

Aus folgenden Gründen wichtig: Die Auswahl eines client- oder serverseitigen Ansatzes ist eine architektonische Entscheidung, die von größter Bedeutung für die Stabilität und Ausbaufähigkeit Ihrer Anwendung ist. Im Wesentlichen sollte für die offline (d. h. außerhalb Ihrer Anwendung) stattfindende Vor- und Nachbearbeitung von Datensätzen ein serverseitiger Ansatz gewählt werden. Im Gegensatz dazu sollte für die Teile Ihrer Anwendungen, bei denen es Nutzerinteraktionen gibt (d. h. bei denen in Echtzeit Nutzeranforderungen verarbeitet werden) ein clientseitiger Ansatz gewählt werden.

Die Bereitstellung eines serverseitigen Ansatzes für Situationen, in denen ein clientseitiger Ansatz verwendet werden sollte, ist die häufigste Ursache für das Überschreiten von Kontingenten und somit für nicht funktionsfähige Anwendungen. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich das Dokument über Geocoding-Strategien durchzulesen, bevor Sie Anwendungen entwickeln oder starten, die auf serverseitigen Aufrufen beruhen.

Webdienstkontingente und deren Verwaltung

Aus folgenden Gründen wichtig: Standardmäßig beläuft sich das Webdienstkontingent auf 100.000 Abfragen pro 24 Stunden. Eine ausführlichere Kontingentaufschlüsselung nach APIs finden Sie in der Dokumentation über Nutzungsbeschränkungen. Um zu bestätigen, wie hoch das für Ihre Client-ID verfügbare Kontingent ist, reichen Sie bitte einen Supportfall ein. Bitte machen Sie sich vor dem Start Ihres Diensts mit den verschiedenen Fehlermeldungen im Zusammenhang mit Kontingenten vertraut (z. B. OVER_QUERY_LIMIT, User Rate Limit Exceeded) und richten Sie in Ihrer Anwendung die richtige Logik ein, um auf solche Fehler reagieren zu können, wenn Sie Ihr Kontingent überschreiten. Lesen Sie dazu zunächst den Artikel Nutzungsbeschränkungen für Google Maps APIs-Webdienste. Wenn Sie diese Konzepte kennen und implementieren, reduzieren Sie die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Anwendung das zulässige Kontingent überschreitet, um ein Vielfaches und verhindern so, dass sie von Google gesperrt wird und/oder Probleme auftreten.

Belastungstest

Aus folgenden Gründen wichtig: Belastungstests bei Live-Diensten von Google haben zur Folge, dass Ihre Anwendung das zulässige Kontingent überschreitet und von Google gesperrt wird.

Google Maps APIs können sehr hohe Volumina handhaben. Im Jahr 2012 verarbeitete „Auf den Spuren des Weihnachtsmanns“ 1.600.000 Anforderungen pro Sekunde. Daher ist es nicht erforderlich, einen Belastungstest bei Google-Diensten durchzuführen. Durch einen Belastungstest Ihrer Anwendung soll vielmehr sichergestellt werden, dass Ihre Anwendung hohe Anforderungsvolumina bewältigen kann, ohne dass Ihre Kontingente für die Maps APIs überschritten werden. Beispiel: Wenn sich Ihr Kontingent für die Google Maps Geocoding API auf 20 QPS (Queries per Second, Abfragen pro Sekunde) beläuft, sollte durch einen Belastungstest sichergestellt werden, dass Ihre Anwendung 600 QPS verarbeiten kann, ohne mehr als 20 QPS an die Google Maps Geocoding API zu senden.

Um dies sicherzustellen, sollte der Belastungstest bei einer Pseudo-API (Fake-API) vorgenommen werden – einem Dienst, der ohne Einbeziehung der Google Maps APIs eine große Anzahl an Anforderungen aufnehmen und in gültiger Weise beantworten kann. Auf diese Weise können Sie einen Belastungstest Ihrer Anwendung durchführen, ohne das Risiko einzugehen, von den Google Maps APIs blockiert zu werden.

Hier sehen Sie ein Beispiel für eine Pseudo-API, die als kleine Google App Engine-Anwendung implementiert wurde: https://github.com/googlemaps/js-v2-samples/blob/gh-pages/mock_maps_apis/. Sie können dieses Beispiel in Ihre eigene App Engine-Anwendung hochladen (nachdem Sie eine auf https://appengine.google.com/ registriert haben) und dann Ihre Anwendung dorthin Anforderungen senden lassen anstatt an maps.googleapis.com.

Die standardmäßigen (kostenfreien) Kontingente für die App Engine sollten im Allgemeinen ausreichen, um weit über Ihre Kontingente für die Webdienste der Maps APIs hinaus einen Belastungstest Ihrer Anwendung durchzuführen. Stellen Sie sicher, dass bei Ihrer Anwendung der Header User-Agent richtig gesetzt ist, um die Antwortkomprimierung zu aktivieren. Dies ist wichtig, um eine effiziente Bandbreitennutzung zu gewährleisten, was eine entscheidende Voraussetzung für eine App Engine-Anwendung ist, die ein hohes Volumen an Nur-Text-Antworten (JSON/XML) verarbeitet. Wenn Sie ein höheres Kontingent für Ihre App Engine-Anwendung benötigen, können Sie auch die Abrechnung aktivieren, obwohl dies nur selten erforderlich sein sollte.

Migrieren Ihrer APIs von einer kostenfreien Lizenz zu einer Google Maps APIs for Work-Lizenz

Domänenautorisierung

Aus folgenden Gründen wichtig: Um zu verhindern, dass nicht autorisierte Websites Ihre Client-ID nutzen, erfordert die Google Maps JavaScript API, dass Sie bei unserem Supportteam die Domänen aller Websites autorisieren, die Ihre Client-ID verwenden. Wenn keine Übereinstimmung zwischen den autorisierten URLs und der Website besteht, die versucht, Ihre Client-ID zu nutzen, kann Ihre Website die APIs mit Ihrer Client-ID nicht verwenden. Sie können jederzeit Domänen autorisieren. Stellen Sie deshalb vor dem Start sicher, dass Sie die Domänen für alle Ihre Websites autorisiert haben.

Die Google Street View Image API und die Google Static Maps API können entweder clientseitig oder serverseitig verwendet werden, wobei beide Verwendungsarten Seitenaufrufe auslösen. Deshalb ist es bei diesen APIs erforderlich, dass Sie Ihre Anforderungen mit Ihrem kryptografischen Schlüssel signieren und zudem alle Domänen autorisieren, die diese APIs verwenden. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass Ihre Anwendung ordnungsgemäß abgerechnet wird, Sie gemäß unseren Nutzungsbedingungen Supportleistungen in Anspruch nehmen können und unser SLA zum Tragen kommt.

Sie können Ihre Liste der autorisierten Domänen im Google Cloud Support Portal prüfen. Klicken Sie dazu auf den Link Maps: Manage Client ID links im Navigationsmenü.

Sollten bei der Autorisierung Probleme auftreten, empfehlen wir, zunächst den Artikel Fehlerbehebung im Zusammenhang mit der Autorisierung für Google Maps APIs for Work-Implementierungen zu lesen, bevor Sie einen Supportfall einreichen.

Integration Ihrer Client-ID (z. B. &client=gme-yourclientid)

Aus folgenden Gründen wichtig: Einer der wichtigsten Schritte für Ihre Anwendung besteht darin sicherzustellen, dass Sie Ihre Client-ID „&client=gme-yourclientid“ in Ihre Anforderungen aufnehmen. Ihre persönliche Client-ID finden Sie im Begrüßungsschreiben, das an den bzw. die Hauptansprechpartner in Ihrem Unternehmen gesendet wurde. Durch die Client-ID werden Ihre Anforderungen als Google Maps APIs for Work-Anforderung identifiziert. Sie müssen Ihre Client-ID in Ihre Anwendungen aufnehmen, um alle Funktionen von Google Maps APIs for Work nutzen zu können. Außerdem ist die Angabe Ihrer Client-ID erforderlich, um unseren technischen Support in Anspruch nehmen zu können und um sicherzustellen, dass Ihre Anwendung durch unser SLA abgedeckt ist.

Verwenden des kryptografischen Schlüssels (z. B. vNIXE0xscrmjlyV-12Nj_BvUPaw=) zum Signieren von Webdienstanforderungen

Aus folgenden Gründen wichtig: Ihr privater kryptografischer Schlüssel wird zum Generieren von Signaturen verwendet, die Google mitteilen, dass Ihre Anforderungen von einer vertrauenswürdigen Quelle stammen. Ihren kryptografischen Schlüssel finden Sie im Begrüßungsschreiben, das an den bzw. die Hauptansprechpartner in Ihrem Unternehmen gesendet wurde. Unsere Webdienste erfordern, dass Sie als Google Maps APIs for Work-Kunde Ihre Anforderungen mit Ihrem kryptografischen Schlüssel signieren. Hierdurch erhält Ihre Anforderung eine zusätzliche Sicherheitsstufe, durch die das Ihrer Client-ID zugeordnete Kontingent besser geschützt ist.

Hinweis: Der kryptografische Schlüssel wird zum Generieren von Signaturen verwendet. Hängen Sie ihn nicht als Signatur an Ihre Anforderungen an. Ihr kryptografischer Schlüssel ist mit der PIN-Nummer Ihrer Bankkarte vergleichbar, die Sie am Geldautomaten eingeben müssen. Sie dient zur Authentifizierung, damit Sie auf Ihr Konto zugreifen können, und sollte niemals offen ausgetauscht oder an nicht vertrauenswürdigen Quellen weitergegeben werden. Google Maps APIs for Work-Webdienstanforderungen, die nicht ordnungsgemäß signiert sind, werden von unseren Servern zurückgewiesen. Deshalb ist es wichtig, dass Ihre Anwendung vor dem Start jede Anforderung ordnungsgemäß signiert. (Hinweis: Version 2 der Google Maps Geocoding API erfordert derzeit keine Signaturen.) Weitere Informationen finden Sie in unserer Dokumentation zur URL-Signierung:

https://developers.google.com/maps/premium/previous-licenses/webservices/auth

Nachverfolgung der Anwendungsnutzung und Kanalparameter

Aus folgenden Gründen wichtig: Der Parameter channel ist optional. Er bietet Ihnen die Möglichkeit, die Nutzung unter Ihrer Client-ID nachzuverfolgen, indem Sie jeder Ihrer Anwendungen einen anderen Kanal zuweisen. Kanalparameter müssen nicht unter Ihrer Client-ID registriert werden. Sie brauchen Ihrer API-Anforderung nur den Parameter „channel“ hinzuzufügen. Die entsprechenden Informationen werden dann 1-2 Tage nach der Implementierung in Ihren Nutzungsberichten im Supportportal angezeigt. Sie entscheiden, wo Ihre Kanäle implementiert werden und somit auch, wie die Nutzung aggregiert wird. Die Entscheidung, ob Sie Kanalparameter zur Nachverfolgung der Anwendungsnutzung in Ihre Anwendung integrieren möchten, sollte vor dem Start fallen.

https://developers.google.com/maps/premium/previous-licenses/clientside/quota#reporting

Der Parameter channel muss das folgende Format aufweisen:

  • Er muss eine alphanumerische ASCII-Zeichenfolge sein.
  • Die Verwendung von Punkten (.), Unterstrichen (_) und Bindestrichen (-) ist zulässig.
  • Beim Parameter channel wird nicht zwischen Groß-, Klein- und Mischschreibung unterschieden. Unterschiedliche Schreibweisen beim Parameter channel werden in der entsprechenden kleingeschriebenen Variante zusammengeführt. So wird beispielsweise die Nutzung auf dem Kanal CUSTOMER mit der Nutzung auf dem Kanal customer kombiniert.

Sie können bis zu 2.000 unterschiedliche Kanäle pro Client-ID implementieren.

Um den Parameter channel zu nutzen, müssen Sie ihn zusammen mit dem Parameter client, der für die Übergabe der Client-ID verwendet wird, in die Anforderungs-URL aufnehmen.

Beachten Sie, dass Kanalparameter anwendungsweise statisch zugewiesene Werte sein müssen. Sie dürfen nicht dynamisch generiert und zur Nachverfolgung individueller Nutzer verwendet werden.

Entfernen veralteter Parameter aus Ihren API-Anforderungen (z. B. Parameter „&key=ABQIAAAA…“)

Aus folgenden Gründen wichtig: Damit die Google Maps JavaScript API richtig geladen wird, müssen Sie Ihre Client-ID angeben. Außerdem müssen Sie sämtliche Parameter vom Typ key entfernen. Anforderungen, die eine Client-ID und einen Schlüssel enthalten, schlagen fehl.

Im Leitfaden zu Google Maps APIs for Work finden Sie ausführliche Informationen darüber, wie Sie Google Maps APIs for Work-Anforderungen API-weise korrekt formatieren: https://developers.google.com/maps/premium/previous-licenses/