Logs mit dem Fleet Debugger visualisieren

Der Fleet Debugger (https://googlemaps.github.io/fleet-debugger/) ist ein Open-Source-Webtool, mit dem Sie Fleet Engine-Logs aus Cloud Logging visualisieren können. Es bietet eine interaktive Karte und Zeitachse zur Analyse von Fahrzeug- und Aufgaben- oder Fahrtdaten, die vollständig in Ihrem Browser ausgeführt werden.

Wichtige Features

Mit Fleet Debugger können Sie komplexe Fahrten und das Verhalten von Fahrzeugen besser nachvollziehen. Dazu bietet das Tool folgende Funktionen:

  • Interaktive Karte und Zeitachse zur sequenziellen Wiedergabe von Ereignissen.
  • Synchronisierung zwischen der Karte, einer Datentabelle und einer Zeitachse.
  • Detaillierte Logeinträge für eine genaue Analyse von API-Anfragen und ‑Antworten.
  • Visualisierung von geplanten Routen und Traffic (erfordert Logs mit eingeschränkter Nutzung).
  • Vergleich der angeforderten und tatsächlichen Haltestellen (erfordert Logs zur eingeschränkten Nutzung).

Fleet Debugger-Oberfläche mit einer Karte und Logeinträgen

Daten aus Cloud Logging laden

Die primäre Methode zur Verwendung von Fleet Debugger besteht darin, es direkt mit Cloud Logging Ihres Google Cloud-Projekts zu verbinden. Gehen Sie dazu so vor:

  1. Tool öffnen:Rufen Sie den Flotten-Debugger auf.
  2. Dataset auswählen:Klicken Sie auf die Schaltfläche „Dataset auswählen“.
  3. Parameter eingeben:Geben Sie Ihre Projekt-ID, Fahrzeug-ID(s) oder Reise- oder Aufgaben-ID(s) und den ausgewählten Zeitraum ein.
  4. Logs abrufen:Klicken Sie auf „Anmelden und Logs abrufen“.
  5. Anmelden:Authentifizieren Sie sich mit Ihrem Google-Konto, das die erforderlichen Berechtigungen für den Cloud Logging-Zugriff hat (z.B. roles/logging.viewer).

Hinweis:Die Funktion für den direkten Cloud Logging-Import wird für On-demand trips vollständig unterstützt. Die Unterstützung für Scheduled tasks ist eingeschränkt (Tracking-Problem).

Andere Methoden zum Laden von Daten

Die direkte Verbindung zu Cloud Logging ist oft am einfachsten, aber es gibt mehrere Gründe, warum Sie dateibasierte Methoden verwenden sollten:

  • Protokolle analysieren, die von einem Teammitglied bereitgestellt wurden
  • Damit Sie ein zuvor exportiertes Dataset zur erneuten Analyse laden können.
  • So arbeiten Sie mit Logs, wenn Sie keinen direkten Zugriff auf das GCP-Projekt haben.

    • Dateiimport:Sie können Protokolldaten auch aus JSON- oder ZIP-Dateien laden. Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche „Stattdessen JSON- oder ZIP-Datei laden“. Das können Dateien sein, die Sie zuvor aus Cloud Logging oder aus dem Tool selbst exportiert haben.
    • Aus dem Tool exportieren:Wenn Sie ein Dataset freigeben möchten, wählen Sie es im Drop-down-Menü aus und klicken Sie auf „Exportieren“. Dadurch wird eine JSON-Datei heruntergeladen, die komprimiert werden kann. Das Tool unterstützt das Laden von komprimierten JSON-ZIP-Dateien.

Alle Daten verbleiben lokal in Ihrem Browser.

Logs zur eingeschränkten Nutzung

Die Aktivierung von Protokollen zur eingeschränkten Nutzung ist für die Funktion des Fleet Debugger nicht erforderlich, wird aber für die umfassendste Visualisierung empfohlen. Diese Logs enthalten wertvolle Informationen, z. B.:

  • Die geplante Navigationsroute des Fahrers aus dem Navigation SDK.
  • Verkehrsdaten entlang der Routen.
  • Die ursprünglich angeforderten Abhol- und Zielorte sowie die tatsächlichen Orte.

Ohne eingeschränkte Logs sind diese spezifischen Details im Debugger nicht verfügbar.

Ressourcen

Support

Dieses Fleet Debugger-Tool wird unter einer Open-Source-Lizenz angeboten. Sie unterliegt nicht den Richtlinien für technische Supportdienste, dem SLA oder der Richtlinie zur Einstellung von Produkten und Diensten für den Google Maps Platform-Support. Die zugrunde liegenden Google Maps Platform-Dienste, die vom Tool verwendet werden, unterliegen weiterhin den Nutzungsbedingungen der Google Maps Platform.