3D- und AR-Erstnutzer-Programm

Mithilfe von 3D- und Augmented-Reality-Ergebnissen können Nutzer 3D-Inhalte direkt von den Google-Suchergebnissen aus aufrufen. Wenn ein Nutzer auf den Chip In 3D ansehen tippt, kann er mit einem 3D-Asset interagieren und es sogar mithilfe von AR in dem Raum platzieren, in dem er sich befindet. Danach kann er entweder auf einen Chip tippen, durch den er auf deine Website gelangt, oder auf einen anderen Chip, der ihn zurück zur Google-Suchergebnisseite führt.

GIF, das ein 3D-Modell einer Kaffeemaschine in den Google-Suchergebnissen zeigt

In den folgenden Fällen ist die Funktion für Nutzer besonders hilfreich:

  • Bei Produktmodellen für Produktseiten
  • Bei beliebten Figuren oder Objekten aus der Unterhaltungswelt, die in 3D besonders echt wirken
  • Bei Lerninhalten, die in 3D besser verständlich sind

Verfügbarkeit der Funktion

3D und AR in der Google Suche stehen in allen Sprachen und Ländern zur Verfügung, in denen es die Google Suche gibt.

Beispiel

Dieses Beispiel zeigt, wie ein Nutzer zuerst ein 3D- und AR-Ergebnis sieht und schließlich auf die jeweilige Website weitergeleitet wird. Die violetten Kreise zeigen die Stellen an, wo der Nutzer auf den Bildschirm tippt.

Mehrere Screenshots, die zeigen, wie ein Nutzer ein 3D- und AR-Ergebnis auf einem Mobilgerät ansieht und auf eine Website weitergeleitet wird

Funktionsweise von 3D-Modellen

Bei dieser Funktion werden 3D-Modelle eingesetzt, damit Nutzer sich Objekte dreidimensional ansehen und sie in dem Raum platzieren können, in dem sie sich befinden. Ein 3D-Modell ist ein Medienformat, bei dem die Nutzer heran- und herauszoomen sowie das entsprechende Objekt drehen können, um es aus jedem Winkel und bis ins kleinste Detail zu betrachten. 3D-Modelle unterscheiden sich insofern von Videos, als der Nutzer bei einem 3D-Modell selbst bestimmen kann, aus welchen Blickwinkeln er ein Objekt sieht. In einem Video dagegen wird ein Objekt nur aus den Blickwinkeln gezeigt, die das Video vorgibt. 3D-Modelle unterscheiden sich von 360-Grad-Panoramaaufnahmen darin, dass der Nutzer den Detaillierungsgrad beim Drehen und Zoomen beliebig fein wählen kann. Bei 360-Grad-Panoramen ist das Drehen und Zoomen nur in voreingestellten Winkeln möglich.

3D-Modelle können mit AR kombiniert werden, sodass der Nutzer ein Objekt in dem Raum platzieren kann, in dem er sich befindet. Dadurch fühlt sich alles noch "echter" an. Zwar können auch Bilder mit AR kombiniert werden, sie sind jedoch zweidimensional und wirken dadurch weniger echt als ein 3D-Modell.

In 3D-Modelldateien werden Informationen zur Geometrie, Oberflächenbeschaffenheit und Farbe eines Modells gespeichert. Außerdem können in der Datei Daten zur Umgebung des Modells sowie Animationen enthalten sein. Mit den Formaten glTF und USDZ werden 3D-Modelle dann in Echtzeit auf Mobilgeräten gerendert. Damit du diese Funktion nutzen kannst, benötigen wir mindestens eine glTF-Datei von dir. Es gibt noch viele weitere Formate wie FBX, OBJ und COLLADA. Dateien dieser Art müssen jedoch zuerst in glTF- oder USDZ-Dateien konvertiert werden, damit sie auf Mobilgeräten gerendert werden können.

Formular für Interessenten

Damit die Nutzererfahrung nicht beeinträchtigt wird, steht die Funktion derzeit nur einigen wenigen Organisationen zur Verfügung. Wenn du die Funktion nutzen möchtest, füll bitte unser Formular für Interessenten aus.