Irreführende Weiterleitungen

Bei einer Weiterleitung gelangen Besucher zu einer anderen URL als der, die sie ursprünglich aufgerufen haben. Es gibt viele gute Gründe für eine Weiterleitung, z. B. wenn deine Website eine neue Adresse hat oder wenn du mehrere Seiten auf einer zusammenfasst.

Einige Weiterleitungen haben jedoch das Ziel, Suchmaschinen zu täuschen oder Besuchern andere Inhalte zu zeigen als den Crawlern. Diese Methoden verstoßen gegen die Google-Richtlinien für Webmaster. Wird eine Weiterleitung auf diese Weise implementiert, indexiert die Suchmaschine möglicherweise die ursprüngliche Seite, die Besucher werden jedoch zur Landingpage der Weiterleitung geführt. Wie beim Cloaking handelt es sich auch bei dieser Vorgehensweise um eine Täuschung, da den Nutzern und dem Googlebot unterschiedliche Inhalte präsentiert werden sollen und die Besucher eventuell zu Zielen geleitet werden, die sie nicht besuchen wollten.

Beispiele für irreführende Weiterleitungen:

  • Suchmaschinen wird eine Version der Inhalte angezeigt, die Nutzer werden jedoch zu einer Seite weitergeleitet, die sich erheblich von dieser Version unterscheidet.
  • Desktopnutzern wird eine normale Seite präsentiert, Nutzer von Mobilgeräten hingegen gelangen zu einer völlig anderen Spamdomain.

Die Verwendung von JavaScript zur Weiterleitung von Nutzern kann durchaus legitim sein. Falls du Nutzer beispielsweise auf eine interne Seite weiterleiten möchtest, nachdem sie sich angemeldet haben, kannst du dazu JavaScript verwenden. Wenn du JavaScript oder andere Weiterleitungsmethoden in Bezug auf die Einhaltung unserer Richtlinien prüfst, berücksichtige immer auch die zugrunde liegende Absicht. Für eine Adressänderung sind 301-Weiterleitungen am besten geeignet. Du kannst aber auch eine JavaScript-Weiterleitung verwenden, wenn du keinen Zugriff auf den Server der Website hast.