So hilft dir Google Assistant, Dinge zu erledigen

Mit Google Assistant kannst du Aufgaben jederzeit und überall erledigen. Wenn du eine Frage stellst oder einen Sprachbefehl gibst, möchte Assistant auf deine Anfrage in der Weise reagieren, die am hilfreichsten ist. Ganz gleich, ob du Unterstützung bei täglichen Aufgaben, beim Steuern von Smart Home-Geräten, beim Musikhören oder Spielen, bei der Kommunikation mit Freunden und Familie oder einfach schnelle Antworten oder Informationen zu deiner Umgebung brauchst.

Dazu ist es jedoch wichtig, dass Assistant versteht, wonach du fragst und was du tun möchtest.

Im Folgenden findest du weitere Informationen zu den wichtigsten Faktoren, die bestimmen, wie Assistant deine Anfrage versteht und darauf reagiert:

Deine Anfrage verstehen

Wenn du Assistant einen Sprachbefehl gibst, wandelt unsere Spracherkennungstechnologie diesen in Text um. Als Nächstes analysiert Assistant den Text unter Verwendung nützlicher Informationen wie deine letzten Anfragen oder dem verwendeten Gerätetyp, um mögliche Interpretationen zu ermitteln.

Wenn du beispielsweise "Hey Google, stopp!" sagst, möchtest du vielleicht einen der beiden gerade laufenden Timer, den aktuellen Song oder einen Ablauf anhalten. Oder vielleicht meinst du damit, dass du Suchergebnisse ansehen möchtest, oder es geht um etwas völlig anderes.

Deshalb stellt Assistant eine Liste mit den verschiedenen Interpretationen deiner Anfrage und seinen Reaktionen darauf zusammen. Im nächsten Schritt werden diese Optionen in einem Ranking angeordnet, um die beste Reaktion auf deine Anfrage zu finden.

Verfügbare Reaktionen im Ranking anordnen

Es gibt viele Signale, die Google Assistant dabei helfen, die möglichen Reaktionen zu ordnen. Hier die wichtigsten:

  • Wie sicher sich Assistant ist, dass er deine Anfrage verstanden hat.
  • Ob es für eine bestimmte Interpretation deiner Anfrage eine Reaktion gibt.
  • Wie zufrieden frühere Nutzer mit einer bestimmten Reaktion auf ähnliche Anfragen waren.
  • Wie lange es her ist, dass die Reaktion erstellt wurde (um viele aktuelle und hochwertige Reaktionen zu bieten).
  • Wie gut die jeweilige Reaktion auf deinem Gerät funktioniert. Beispielsweise bekommen Reaktionen, die für Geräte mit Bildschirmen optimiert sind, auf Lautsprechern wahrscheinlich einen niedrigeren Rang. Wenn Google Assistant auf dem Gerät eines Partners integriert ist und du um etwas Bestimmtes bittest, wie etwa die Lautstärke zu ändern oder einen Film abzuspielen, verwendet der Gerätehersteller möglicherweise einige oder alle Reaktionen, je nachdem, was aus seiner Sicht die beste Vorgehensweise ist.
  • Deine Anfragen aus der letzten Zeit. Wenn du beispielsweise "Hey Google, starte einen 5-Minuten-Timer" und dann kurz darauf "Hey Google, stopp" sagst, verwendet Assistant möglicherweise deine erste Anfrage, um zu verstehen, was du mit der zweiten meinst.
  • Was du gerade auf deinem Gerät tust, etwa welche App du geöffnet hast, wenn du Google Assistant um Unterstützung bittest, oder was Google Assistant gerade für dich erledigt. Wenn du beispielsweise Musik hörst und sagst "Hey Google, überspringen", springt Assistant weiter zum nächsten Titel. Wenn du stattdessen dabei bist, mit Assistant einen Tisch zu reservieren, priorisiert er das Fertigstellen der Reservierung gegenüber anderen Optionen.
  • In seltenen Fällen können bestimmte qualitativ hochwertige Reaktionen auch manuell höher eingestuft werden, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Damit Nutzer zum Beispiel zeitnah Informationen über COVID-19 erhalten und falsche Informationen, die die öffentliche Sicherheit gefährden könnten, begrenzt werden, wählen wir möglicherweise Informationen aus verlässlichen Quellen wie der Weltgesundheitsorganisation und Gesundheitsbehörden aus.

Diese Faktoren für das Ranking sind abhängig von deiner Interaktion mit Assistant und deinen persönlichen Präferenzen, wie unten erläutert.

Anbieter auswählen

Auf einige Anfragen reagiert Assistant, indem er dir Reaktionen von anderen Creatorn und Unternehmen sowie Reaktionen von Google zur Verfügung stellt. Du kannst zum Beispiel mit "Hey Google, spiel [Name des Spiels]" nach einem Spiel deines Lieblings-Creators fragen und Assistant startet es. Du kannst auch allgemeine Sprachbefehle geben wie "Hey Google, spiel ein Spiel". Diese Anfrage könnten eine ganze Reihe unterschiedlicher Anbieter erfüllen, die Assistant darüber informiert haben, dass sie Spiele anbieten. Wenn mehrere Anbieter eine Anfrage erfüllen können, wählt Assistant anhand der folgenden Regeln in dieser Reihenfolge einen davon aus:

  1. Wenn du schon einen Anbieter ausgewählt hast, wählt Assistant ebenfalls diesen Anbieter aus. Es kann beispielsweise sein, dass du einen bevorzugten Musikanbieter in den Assistant-Einstellungen oder bei der Einrichtung ausgewählt oder in deiner Anfrage ausdrücklich erwähnt hast.
  2. Wenn du keinen Anbieter ausgewählt hast, werden die verfügbaren Optionen von Assistant anhand dieser Hauptfaktoren sortiert:

    (a) Informationen zu deinen Präferenzen

    • Je nach den Einstellungen deines Google-Kontos kann in diesen Daten enthalten sein, welche Anbieter du am häufigsten oder zuletzt verwendet hast, welche Apps auf deinem Smartphone installiert oder geöffnet sind, welche Anbieter du mit deinem Google-Konto verknüpft hast sowie weitere Informationen zu deinen Aktivitäten in Google-Diensten.
    • Weitere Informationen dazu, wie Google Assistant und andere Google-Dienste mit deinen Daten besser funktionieren und welche Auswahlmöglichkeiten du für deine Datenschutzeinstellungen hast, findest du unter Meine Daten bei Assistant.

    (b) Informationen zum Anbieter

    • Die Qualität der Nutzererfahrung bei einem Anbieter, basierend auf Faktoren wie allgemeine Beliebtheit, durchschnittliche Nutzerbewertung, Häufigkeit von hilfreichen Reaktionen auf Nutzeranfragen, und ob du ein Abo bei diesem Anbieter abgeschlossen hast.
    • Wie gut der Anbieter auf die Details deiner Anfrage reagiert, etwa auf eine Frage nach der Verfügbarkeit von Produkten, speziellen Speisen oder bestimmten Flugzeiten.
    • Die Reaktionsmöglichkeiten können aufgrund rechtlicher Vorschriften im Hinblick auf sensible Daten oder bestimmte Zielgruppen eingeschränkt sein. Beispielsweise müssen alle Anbieter, die am Programm "Actions for Families" teilnehmen, sicherstellen, dass ihre Aktionen den geltenden Gesetzen wie COPPA entsprechen.
    • In seltenen Fällen werden Anbieter aufgrund ihrer Partnerschaft mit Google möglicherweise höher eingestuft, um Nutzern qualitativ hochwertige Ergebnisse zu liefern.

  3. Wenn kein Anbieter eindeutig den höchsten Rang erhält, wirst du möglicherweise von Assistant aufgefordert, einen Anbieter auszuwählen, damit dieser auf deine Anfrage reagieren kann.

Die optimale Reaktion auf eine Anfrage

Sobald das Ranking beendet ist, reagiert Google Assistant mit der ermittelten besten Option oder einer Liste mit Optionen. Falls er deine Anfrage nicht versteht, teilt er dir dies ebenfalls mit.

Wenn es mehrere Reaktionen mit einem hohen Rang gibt, bittet Assistant dich möglicherweise um weitere Informationen, um deine Absicht besser zu verstehen. Möglich ist auch, dass er dir auf Geräten mit einem Bildschirm Folgevorschläge zeigt oder dir ähnliche Anfragen vorschlägt, die du stellen könntest.

In einigen Fällen kann Google Assistant am besten auf deine Anfrage reagieren, wenn er dir Ergebnisse aus der Google Suche liefert. Beispielsweise kann es sein, dass Assistant auf Smartphones oder anderen Geräten mit einem Bildschirm Suchergebnisse anzeigt, wenn er annimmt, dass du eine ganze Reihe von Ergebnissen sehen möchtest oder wenn keine andere Reaktion einen höheren Rang hatte.

Weitere Informationen zur Funktionsweise der Ranking-Algorithmen der Google Suche und zu den verschiedenen nützlichen Antworten, die in der Google Suche verfügbar sind, findest du unter Funktionsweise der Google Suche.

Die Ergebnisse, die Assistant aus der Google Suche anzeigt, sind denen ähnlich, die du selbst bei einer Google Suche finden würdest. Assistant wendet allerdings eingeschränkte algorithmische Anpassungen an, um seinen Nutzern relevante Ergebnisse zu liefern:

  • Möglicherweise filtert er auf gemeinsam verwendeten Geräten wie Smart Displays unangemessene und explizite Inhalte heraus.
  • Assistant zieht möglicherweise den Kontext deiner Anfrage in Betracht, wie deine vorigen Suchanfragen, die Fähigkeiten deines Geräts und häufige Nutzungsmuster auf diesem Gerätetyp. Beispielsweise werden auf einem Fernseher möglicherweise mehr Videoergebnisse angezeigt als auf einem Smartphone.