Um eine gute Nutzererfahrung zu gewährleisten, prüft Google, ob die angegebenen Aktions links funktionieren und den Richtlinien für Ortsaktionen entsprechen. Dazu verwendet Google eine Kombination aus manueller und automatisierter Überprüfung.
Manuelle Überprüfungen
Google hat ein weltweit verteiltes Team. Es wird empfohlen, Aktionslinks in diesen Regionen nicht zu blockieren, um eine zeitnahe Einführung und Unterstützung nach der Einführung zu gewährleisten.
Automatisierte Überprüfungen (Crawler)
Automatisierte Crawler greifen regelmäßig auf Ihre Aktionslinks zu, um zu prüfen, ob die Seiten richtig geladen werden. Wenn ein Crawler einen HTTP-Statuscode vom Typ 4xx oder 5xx erhält (z. B. 403 Forbidden oder 404 Not Found), wird der Link als fehlerhaft oder nicht zugänglich markiert und aus der Google Suche und Google Maps entfernt.
Web-Crawler-Erkennung und Firewallkonfiguration
Damit Webcrawler nicht blockiert werden (wodurch Ihre Aktionslinks deaktiviert werden), müssen Sie dafür sorgen, dass Ihre Web Application Firewall (WAF), Ihr Content Delivery Network (CDN) oder Ihre IP-Beschränkungsregeln es unseren Crawlern jederzeit ermöglichen, Ihre Seiten abzufragen.
So erkennen Sie Google-Crawler und heben die Blockierung auf:
- Crawler des Actions Center: Der User-Agent enthält den String
Google-Actions-Center(z. B.Mozilla/5.0 (X11; Linux x86_64) AppleWebKit/537.36 (KHTML, like Gecko; Google-Actions-Center) Chrome/104.0.5112.101 Safari/537.36). Aufrufe stammen von Proxy-Hostnamen die dem Mustergoogle-proxy-***-***-***-***.google.comfolgen. - Googlebot-Crawler: Crawler zur Linküberprüfung verwenden auch Standard- Googlebot-User-Agent-Strings.
- Bestätigung: Sie können mit umgekehrten DNS-Lookups (
*.googlebot.comoder*.google.com) prüfen, ob eingehende Anfragen tatsächlich von Google stammen. Eine Anleitung finden Sie im Hilfeartikel "Googlebot und andere Google-Crawler prüfen". - Crawlbarkeit testen: Mit dem URL-Prüftool in der Google Search Console können Sie testen, ob der Googlebot Ihre Seiten in Echtzeit crawlen und rendern kann. Fügen Sie die vollständige URL in die Suchleiste oben in der Google Search Console ein, drücken Sie die Eingabetaste und klicken Sie auf Live-URL testen , um Crawling-, Rendering- und Indexierungsdaten in Echtzeit aufzurufen.
Wenn ein Aktionslink aufgrund von Crawlerfehlern deaktiviert wurde, können Sie die Blockierung aufheben und den Link automatisch wiederherstellen, indem Sie Ihre Server- oder Firewalleinstellungen so aktualisieren, dass Anfragen von Google-Crawlern 200 OK zurückgeben. Dadurch wird die automatische Überprüfung erneut durchgeführt.
Entfernungsanfragen in der Google Search Console
Neben automatisierten Crawlerüberprüfungen können Links auch deaktiviert werden, wenn der Domaininhaber in der Google Search Console aktive Entfernungsanfragen für URLs oder Domains eingereicht hat.
Wenn Ihre Aktionslinks nicht angezeigt werden, obwohl sie 200 OK an Google
Crawler zurückgeben, prüfen Sie in der
Google Search Console, ob Entfernungsanfragen für Ihre Domain oder URLs eingereicht wurden. Heben Sie alle
veralteten oder aktiven Entfernungsanfragen mit dem
Tool zum Entfernen in der Search Console auf.
Caching
Um die Last auf der Partnerwebsite zu reduzieren, sind unsere Crawler in der Regel so konfiguriert, dass sie alle Standard-HTTP-Caching-Header in der Antwort berücksichtigen. Das bedeutet, dass wir bei korrekt konfigurierten Websites nicht wiederholt Inhalte abrufen, die sich selten ändern (z.B. JavaScript-Bibliotheken). Weitere Informationen zur Implementierung von Caching finden Sie in dieser Dokumentation zum HTTP-Caching.